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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
866449027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-93831
Document type:
Monograph
Title:
Cost of living in German towns
Place of publication:
London
Publisher:
Stat. Off.
Year of publication:
1908
Scope:
1 Online-Ressource (LXI, 548 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

46  2.Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes u. das Budget. 
das Recht, die staatlichen Institutionen in Anspruch zu nehmen 
sowie die Pflicht Steuern zu zahlen, sobald der Konflikt aufgehoben 
ist. Die Spitze der Budgetverweigerung richtet sich also selbst- 
verständlich nicht gegen den Staat, sondern gegen gewisse Organe, 
gegen die Exekutive, die bei der parlamentarischen Regierungs- 
form, ja eigentlich auch beim einfachen Parlamentarismus, wenig- 
stens de facto mit der Mehrheit der Volksvertretung in Harmonie 
sein muß. Wir sehen daraus, daß also die Gefahr der Budget- 
verweigerung eine eingebildete ist; die Staatsmaschine braucht nicht 
einen Moment stillzustehen, wenn der durch die Verfassung not- 
wendige Wechsel in der Regierung stattfindet. Findet dieser 
Wechsel nicht statt, so wird damit von Seite der Regierung resp. 
der Krone die Verfassung verletzt und die damit eintretenden Er- 
scheinungen sind nicht Folgen der Budgetverweigerung, sondern 
Folgen der Mißachtung der Verfassung. Das von Karl LI aus- 
geschriebene „Ship money“ wurde von John Hampden als 
vom Parlament nicht votierte Steuer mit Recht verweigert, der 
Konflikt forderte die gesetzmäßige Lösung. 
Es ergibt sich hieraus, daß es daher durchaus nicht nötig ist, 
das Budgetrecht einengend zu konstruieren oder demselben einen 
anderen Sinn unterzulegen, um den mißlichen Folgen der Budget- 
verweigerung vorzubeugen. Nichtsdestoweniger begegnen wir in der 
Literatur Versuchen, um das Budgetrecht seiner angeblichen Ge- 
fährlichkeit zu entkleiden. Der eine Versuch knüpft sich an den 
Namen von Laband, der andere an den von Lorenz von Stein. 
Der grundlegende Gedanke von Laband ist der, daß die Fest- 
stellung des Staatshaushaltes ihrem Wesen nach keine Aufgabe der 
Gesetzgebung, sondern Aufgabe der Verwaltung ist. Es handelt 
sich um eine Verwaltungsmaßregel. Die gesetzgebende Tätigkeit 
hat zur Aufgabe, Rechtssätze aufzustellen, das Budget dagegen ent- 
hält keine Rechtssätze. Das Budgetgesetz gehört zu den soge- 
nannten formellen Gesetzen, es ist nur der Form nach Gesetz, es 
kommt so zustande, wie Gesetze zustande kommen. Sein Inhalt 
aber hat mit dem Inhalt der materiellen Gesetze nichts zu tun. 
Daß diese Verwaltungsmaßregel in das Bereich der Gesetzgebung 
gezogen wird, hat seine Ursache in der Wichtigkeit der Aufgabe, 
zu der die Mitwirkung der Gesetzgebung herangezogen wird. Aus 
dem Umstande, daß das Budget nur in formeller Beziehung Gesetz 
ist, wird nun gefolgert, daß in dem Falle, als das Budget nicht 
unter Mitwirkung der Gesetzgebung zustande kommt, die Regierung 
für den Staatshaushalt selbst verantwortlich ist, während sonst die 
Verantwortung der Regierung sich darauf beschränkt, daß die
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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