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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

Full text: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
866692347
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-93845
Document type:
Monograph
Author:
Raeder, Anton Henrik http://d-nb.info/gnd/115767741X
Title:
L' arbitrage international chez les Hellenes
Place of publication:
Kristiania
Publisher:
Aschehoug [u.a.]
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (322 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

492 Einundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
Konnte nun das Reich, von Brandenburg verraten und 
von Österreich verlassen, dem erneuten Andrange widerstehen? 
Es schien noch am geratensten, mit Frankreich, koste es was 
es wolle, zu einem friedlichen Abkommen zu gelangen. Und 
schon hatten die Niederlande, trotz alles Widerstandes des 
Oraniers, in dieser Hinsicht ein ruhseliges Beispiel gegeben: 
unter Abschluß eines zwanzigjährigen Waffenstillstandes mit 
Frankreich hatten sie sich verpflichtet, Spanien zum Verzichte 
auf Luxemburg zu bewegen, wenn die Franzosen die eroberten 
Städte Kortrijk und Dixmuyden des niederländischen Festungs— 
gürtels herausgäben. Unter diesen Umständen war am Ende 
das Reich froh, am 15. August 1684 auch seinerseits mit 
Frankreich einen zwanzigjährigen Waffenstillstand zu schließen: 
und in diesem Vertrage Frankreich für die genannte Frist den 
Besitz Straßburgs und aller bis zum 1. April 1681 vor⸗ 
genommenen Reunionen zuzugestehen. 
Es war der Höhepunkt der französischen Eingriffe im 
Westen Deutschlands. 
Denn während Frankreich in den nächsten Jahren in seiner 
Politik kleiner und kleinlicher Abbröckelung der Reichsgrenze 
fortfuhr und die ältere Reunionspolitik durch noch viel ge— 
hässigere Mittel übertrumpfte, welche den solidarischen Wider— 
willen aller Herrscher, die noch auf Fürstenehre hielten, hervor⸗ 
riefen, und während es die Welt durch den Erlaß und die 
Folgeerscheinungen des Ediktes von Nantes (18. Oktober 1685) 
in Erstaunen, nicht aber Bewunderung versetzte, ging der große 
Zug der europäischen Angelegenheiten an seine Gegner, 
Osterreich und den Oranier, über. Österreich wurde durch 
seinen siegreichen Widerstand gegen die Türken und durch seine 
Führung der osteuropäischen Welt in den dann folgenden An⸗ 
griffen dieser Welt gegen die Osmanen eigentlich erst zu einer 
wirklichen europäischen Großmacht für sich, mit eigenen Auf— 
gaben und Zielen, und wurde zugleich zu jenem Hsterreich 
„an Siegen und an Ehren reich“, das vom 18. und teilweise 
noch vom 19. Jahrhundert als eigentliche Vormacht gegen 
zstliche Unkultur gefeiert wurde. Wilhelm von Oranien aber,
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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