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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
867647221
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-93157
Document type:
Monograph
Author:
Chapman, Sydney John http://d-nb.info/gnd/123743141
Title:
Political economy
Place of publication:
London [u.a.]
Publisher:
Williams & Norgate [u.a.]
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (255 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

510 
Bayle. 
sich andererseits soeben ein neues gedankliches Instrument er- 
schuf, um die Probleme des Unendlichen innerhalb der Wis- 
senschaft exakt zu beherrschen und zu bewältigen. Bei Bayle 
dagegen tritt das Problem freilich zunächst nur als eine Frage 
der Metaphysik auf, die aber alsbald ihren Einfluss und ihre 
Rückwirkung auf die allgemeinen Fragen der Erkenntnislehre 
beweist. Das Originale und Wertvolle seiner Leistung besteht 
darin, dass er als Erster in der neueren Philosophie die Bedeutung 
der Antinomien für die Begründung des Idealismus erkennt. 
Damit hat er ein Motiv geschaffen und einen Zusammenhang ge- 
stiftet, der in der Geschichte des Erkenntnisproblems nicht wieder 
verloren gegangen ist.®) So schwach und haltlos seine Argumente 
sind, wenn man sie als Einwände gegen die wissenschaftliche 
Mathematik betrachtet, so wertvoll werden sie als Waffen gegen 
den naiven Wirklichkeitsbegriff. Die Annahme eines unbe- 
dingten Seins, das ausser jeglicher Beziehung zu den Forderungen 
ınd Gesetzen des Denkens stände, zeigt sich jetzt nicht nur als 
zine leere, unbeweisbare Behauptung: sie offenbart sich als ein 
durchgängiger innerer Widerspruch. Nicht die Existenz; son- 
dern selbst der Begriff der absoluten Materie wird entwurzelt. 
Denn wie immer man das „Sein“ der Materie sich denken mag, 
ob man es aus ausdehnungslosen Punkten zusammensetzt oder 
ob man es aus Atomen oder aus Elementen von unbegrenzter 
Teilbarkeit bestehen lässt: immer geraten wir mit klaren und 
unaufheblichen Beweisgründen des Verstandes in Widerstreit. Jede 
dieser drei Meinungen vermag sich nur mittelbar dadurch zu be- 
haupten, dass sie die beiden anderen entgegenstehenden Sätze als 
unmöglich erweist: jede ist unbesieglich, solange sie sich angrei- 
{end verhält, um sogleich zu nichte zu werden, falls sie es unter- 
nimmt, ihre These mit positiven Gründen zu erhärten.®) Das 
Sophisma, das hierbei begangen wird, liegt klar zu Tage. Wenn 
die Ausdehnung ein unabhängiges reales Etwas ist, so gilt freilich 
nur eine der angeführten Möglichkeiten; so muss sie ein Aggregat 
aus mathematischen oder physischen Punkten sein, oder aber aus 
Teilen bestehen, die ins Unendliche weiter zerlegbar sind. Aber 
statt aus der Ausschliessung zweier dieser Fälle mit Gewissheit 
auf die Wahrheit des dritten zu schliessen, sollte man aus dem 
Kampfe und dem schliesslichen gemeinsamen Schicksal der Par-
	        

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Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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