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Russlands Bankerott

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Bibliographic data

fullscreen: Russlands Bankerott

Monograph

Identifikator:
869807978
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-400
Document type:
Monograph
Title:
Russlands Bankerott
Place of publication:
Berlin-Charlottenburg
Publisher:
Plutus Verlag
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource ([5] Blatt, 125 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Polemilches.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Russlands Bankerott
  • Title page
  • Contents
  • I. Zur Warnung.
  • II. Beiträge zur Zeitgeschichte.
  • III. Polemilches.

Full text

109 
11 Pfund nicht viel größer als 1 / z des Konsums in Deutschland oder 
Frankreich, der 31 beziehentlich 30 Pfund pro Kopf ausmacht. — Das 
Darben ist dem russischen Bauer zur Gewohnheit geworden, unter 
brochen von den Jahren ausgesprochener Hungersnot, in welchen der 
„Golod", der „große Hunger", über die Felder geht — nicht die „Go- 
lodowka", das „kleine Hungerchen", welches häufiger Gast ist (vergl. 
W. Siebert, Die liberalen Bestrebungen in Rußland un'd ihre Aus 
sichten. Das freie Wort, 2. Novemberheft, 1904). Förmlich zärtlich 
klingt die Bezeichnung „das kleine Hungerchen", wie von einem Kame- 
raden, an den uns Jahre der Gemeinsamkeit binden. 
Daher sind Bauernunruhen in Rußland förmlich typisch geworden. 
Den Bauer, der überall konservativ, in Rußland noch besonders schwer 
beweglich ist, kann nur die bitterste Not zum Aufruhr treiben, und 
deshalb ist die typische Erscheinung der Bauernrevolten ein sicherer Be 
weis für die Verelendung des russischen Bauern. Dabei ist zu berück 
sichtigen, daß Ereignisse, welche außerhalb der wirtschaftlichen Verhält 
nisse Rußlands liegen, die Lage der russischen Bevölkerung in riesigem 
Maße hätte bessern müssen. Seit etwa zwei Jahrzehnten geht ein ununter 
brochener Geldstrom von Milliarden aus dem Ausland nach Rußland. 
Gewiß, es sind geborgte Milliarden, aber diese waren bisher nicht, zurück 
zuzahlen, sondern nur zu verzinsen. Das Einfließen so riesiger Summen 
hätte daher auf die russische Volkswirtschast ungemein befruchtend wirken 
müssen. Tausende von Kilometern Eisenbahn wurden von diesem Gelde 
gebaut. Bergwerke und Fabriken wurden mit dem Gelde der Aus 
länder betrieben. Dies mußte den Konsum von Eisen vergrößern, mußte 
einen konsumierenden Arbeiterstand schaffen, welcher als Abnehmer des 
Bauern dessen Lage hätte verbessern und mit seinem Bedarf den Konsum 
von Tee, Zucker, Petroleum usw. in starkem Maße hätte steigern müssen. 
Daß dies nicht der Fall gewesen ist, ist ein weiterer Beweis für die 
schlechte wirtschaftliche Lage der russischen Bevölkerung. 
Das Wartmsche (Kuch. 
(2. September 1905.) 
Wenn man vor wenigen Tagen noch einen Börsenkommis gefragt 
hätte: „Na, was sagst du zu Martin?" er hätte unzweifelhaft mit der 
Gegenfrage geantwortet: „Was ist's mit ihm? Hat man ihm in Epsom 
die Lizenz entzogen? Hat er sich zu Haymarket das Genick gebrochen?" 
Denn ganz sicher hätte damals jeder Kommis mit der vertraulichen 
Bezeichnung „Martin" den ehemals in Hoppegarten so beliebten Jockey, 
den Meister deutscher Reitkunst gemeint. Seit einigen Tagen aber ist 
Wer ist 
Martin?
	        

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Russlands Bankerott. Plutus Verlag, 1906.
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