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Russlands Bankerott

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Bibliographic data

fullscreen: Russlands Bankerott

Monograph

Identifikator:
869807978
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-400
Document type:
Monograph
Title:
Russlands Bankerott
Place of publication:
Berlin-Charlottenburg
Publisher:
Plutus Verlag
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource ([5] Blatt, 125 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Polemilches.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Russlands Bankerott
  • Title page
  • Contents
  • I. Zur Warnung.
  • II. Beiträge zur Zeitgeschichte.
  • III. Polemilches.

Full text

114 
daß er dafür die Bank aber zwang, seine Anleihen zu übernehmen. Ein 
großer Unterschied ist das, wie mir scheint, nicht. 
* 
* 
* 
Zweites Nachwort. 
(14. Oktober 1905.) 
Neue Anleihe 
in Sicht I 
Der korrigierte 
Helfferich. 
Es kann kaum noch einem Zweifel unterliegen, daß wir vor der 
Ausgabe einer neuen russischen Anleihe stehen. Zu der Zeit, wo ich 
diese Zeilen schreibe, wird zwar noch sehr eifrig dementiert. Man be 
hauptet, durchaus nicht zu wissen, was Herr Witte für Absichten und 
die Reise des Herrn Fischel nach Petersburg für einen Zweck gehabt habe. 
Aber es hat doch sehr den Anschein, als ob es leider trotz aller Be 
mühungen nicht gelungen ist, unsere hohe Finanzwclt davon ^u über 
zeugen, daß es zurzeit weder politisch noch finanziell ratsam ist, ein 
neues russisches Anlehen in Deutschland unterzubringen. Ob unser Publi 
kum durch die finanzpolitischen Diskussionen der letzten Jahre klug 
geworden ist, um vorläufig die Finger von russischen Anleihen zu 
lassen, wird sich erst zu zeigen haben. Ich habe nicht viel Hoffnungen, 
da das zugkräftigste Schlagwort auf seiten der Freunde russischer An 
leihen steht: „Rußland ist noch niemandem etwas schuldig geblieben." 
Das stimmt zwar nicht ganz, ist aber kurz und liest sich nett. Das ist 
bei jeder Reklame die Hauptsache, also auch bei der für russische An 
leihen. Diese zugkräftige Reklame kann jetzt auch dadurch sehr wenig 
abgeschwächt werden, daß Herr Professor Helfferich, dessen bekannte 
Darlegungen in der Marinerundschau ihre festeste Stütze gebildet haben, 
jetzt wesentlich ruhiger sowohl über die Zukunft der russischen wie der 
japanischen Finanzen denkt und diesem Denken nunmehr in demselben 
Blatt, wo seine Lobeshymnen über Rußland und seine abfälligen Kritiken 
über Japan gestanden haben, Ausdruck verleiht. Hätte Herr Professor 
Helfferich das gleiche Maß von Skepsis und Kritik bei seiner ersten 
schriftlichen Aeußerung walten lassen, manche Preßdebatte wäre ver 
mieden, manche Verführung des Publikums — die Folgen werden sich 
später zeigen — wäre verhindert worden. Herr Helfferich ist geschickt 
genug, jetzt nicht das Gegenteil von dem zu schreiben, was er früher 
schrieb. Es ist auch immerhin anerkennenswert, daß er von seinen 
Kritikern gelernt hat, die phantastischen Zahlengebilde des russischen 
Finanzministers dürften nicht ohne weiteres als bare Münze genommen 
werden. Und ich will ihm deshalb auch keinen Vorwurf daraus machen, 
daß er gerade in dem Augenblick in seinem Urteil für Rußland vor 
sichtiger, für Japan zuversichtlicher wird, wo er vom Deutschen Reich, 
das am russischen Bündnis interessiert ist, zur Deutschen Bank übertritt, 
die an Russen gar nicht, dafür aber an Japaner Interesse hat. Es gibt 
Leute, die an ihrer Ueberzeugung zugrunde gehen, und Leute, die 
durch ihre Ueberzeugung zu den höchsten Gipfeln der Macht empor-
	        

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Russlands Bankerott. Plutus Verlag, 1906.
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