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Russlands Bankerott

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Bibliographic data

fullscreen: Russlands Bankerott

Monograph

Identifikator:
869807978
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-400
Document type:
Monograph
Title:
Russlands Bankerott
Place of publication:
Berlin-Charlottenburg
Publisher:
Plutus Verlag
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource ([5] Blatt, 125 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Polemilches.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Russlands Bankerott
  • Title page
  • Contents
  • I. Zur Warnung.
  • II. Beiträge zur Zeitgeschichte.
  • III. Polemilches.

Full text

115 
treiben. Daraus darf man den Inhabern solcher bequemen Ueberzeugung 
keinen Vorwurf machen. Es ist eben so eine Art geistiger Mimikri. Wenn, 
wie gesagt, Herrn Kelsferichs Anschauungsänderung jetzt kaum das wieder 
gut machen kann, was er vorher schlecht machte, so befindet sich sein 
Kollege im Reichsdienst, Herr Regierungsrat Martin, in einer günsti 
geren Lage. Ich habe auf diesen Seiten schon nachgewiesen, was ich an 
diesem Buch für schlecht und was ich für anerkennenswert und für die 
Abwehr neuer deutsch-russischer Anleihen für brauchbar halte. Ich hatte 
dabei aber keinen Zweifel darüber gelassen, daß ich im großen und 
ganzen seine Arbeit für eher gefährlich hielt, weil er ebenso, wie Helfferich 
das Material pro, das Material contra russisches Finanzgebaren zu 
sammengetragen und gar noch mit einer recht phantastischen Verbrämung 
versehen hat. Ich muß heute zugeben, mich geirrt zu haben. Es hat 
sich wieder gezeigt, daß die „Verpackung", wie der Berliner zu sagen 
pflegt, die Hauptsache ist. Die sensationelle Aufmachung des Martin- 
schen Buches hat es in Kreise lanciert, in die die sachlich gehaltenen An 
klagen gegen Rußlands Finanzen nicht zu dringen vermochten. Das allein 
aber scheint mir die Gefahr nicht wett zu machen, die dadurch herauf 
beschworen wurde, daß die Martinschen Ausführungen dem russischen 
Finanzministerium und seinen Parteigängern eine glänzend zu bear 
beitende Angriffsfläche boten. Tatsächlich hat denn auch die rüssische 
Regierung offiziös sofort erklären lassen, was sie bisher nie tat, daß 
sie die Irrtümer Martins offiziell widerlegen werde. Aber siehe da! 
Bis auf den heutigen Tag hat noch nicht eine Zeile dieser Widerlegung 
die Druckerpresse verlassen, und es ist die Möglichkeit, daß gerade dem 
schwächsten Buche gegen die russischen Finanzen der Riesenerfolg be 
schert wird, vor aller Welt die Haltlosigkeit der russischen Position 
zu decouvrieren. Denn wenn der russische Finanzminister gegen ein so 
schwaches Buch wie das Martinsche keine Erwiderung findet, so ist das 
eben ein Beweis, daß er nicht erwidern kann, ohne sich der Gefahr 
einer öffentlichen Blamage auszusetzen. Freilich kann ich es mir immer 
noch nicht denken, daß tatsächlich der russische Finanzminister die an 
gekündigte Entgegnung ganz unterlassen sollte. Und da erscheint mir 
die Frage wohl berechtigt: Wann erscheint diese Entgegnung, und wird 
sie noch so rechtzeitig das Licht der Oeffentlichkeit erblicken, daß ihre 
Widerlegung möglich ist, bevor der Emissionprospekt über die neue 
russische Anleihe in die Welt hinausflattert? 
Luvst (Kükow ake LmanMopßei. 
(9. September 1905.) 
In der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung vom 2. September 
hat die Regierung erklären lassen, daß Herr Dr. Rudolf Martin, Re 
gierungsrat im Kaiserlichen Statistischen Amt, seine Broschüre „Die 
Wo bleibt die 
Antwort auf 
Martin? 
Die Abschütte- 
lung Martins.
	        

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Russlands Bankerott. Plutus Verlag, 1906.
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