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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
870039539
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-736
Document type:
Monograph
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Das kommunistische Manifest
Edition:
Sechste autorisierte deutsche Ausgabe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke)
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Bourgeois und Proletarier
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

12 
früheren industriellen Klassen. Die fortwährende Umwälzung der Pro 
duktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen Zu 
stände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeois- 
epoche vor allen anderen aus. Alle festen, eingerosteten Verhältnisse mit 
ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen 
werden aufgelöst, alle nengebildeten veralten, ehe sie verknöchern können. 
Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, 
und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegen 
seitigen Beziehungen mit nüchternen Augen agzusehn. 
Das Bedürfniß nach einem stets ausgedehnteren Absatz für ihre Pro 
dukte jagt die Bourgeoisie über die ganze Erdkugel. Ueberall muß sie sich 
einnisten, überall anbauen, überall Verbindungen herstellen. 
Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarkts die Pro 
duktion und Konsumtion aller Länder kosmopolitisch gestaltet. Sie hat 
zum großen Bedauern der Reaktionäre den nationalen Boden der In 
dustrie unter den Füßen weggezogen. Die uralten nationalen Industrien 
sind vernichtet worden und werden noch täglich vernichtet. Sie werden 
verdrängt durch neue Industrien, deren Einführung eine Lebensfrage 
für alle zivilisirten Nationen wird, durch Industrien, die nicht mehr ein 
heimische Rohstoffe, sondern den entlegensten Zonen angehörige Rohstoffe 
verarbeiten und deren Fabrikate nicht nur im Lande selbst, sondern in 
allen Welttheilen zugleich verbraucht werden. An die Stelle der alten, 
durch Landeserzengnisse befriedigten Bedürfnisse treten neue, welche die 
Produkte der entferntesten Länder und Klimate zu ihrer Befriedigung 
erheischen. An die Stelle der alten lokalen und nationalen Selbstgenüg 
samkeit und Abgeschlossenheit tritt ein allseitiger Verkehr, eine allseitige 
Abhängigkeit der Nationen von einander. Und wie in der materiellen, 
so auch in der geistigen Produktion. Die geistigen Erzeugnisse der ein 
zelnen Nationen werden Gemeingut. Die nationale Einseitigkeit und 
Beschränktheit wird mehr und mehr unmöglich, und ans den vielen 
nationalen und lokalen Literaturen bildet sich eine Weltliteratur. 
Die Bourgeoisie reißt durch die rasche Verbessernng aller Produk 
tionsinstrumente, durch die unendlich erleichterten Kommunikationen alle, 
auch die barbarischsten Nationen in die Zivilisation. Die wohlfeilen 
Preise ihrer Waaren sind die schwere Artillerie, mit der sie alle chinesi 
schen Mauern in den Grund schießt, mit der sie den hartnäckigsten 
Fremdenhaß der Barbaren zur Kapitulation zwingt. Sie zwingt offfT 
Nationen, die Produktionsweise der Bourgeoisie sich anzueignen, wenn sie 
nicht zu Grunde gehn wollen; sie zwingt sie, die sogeuauntc Zivilisation 
bei sich selbst einzuführen, d. h. Bourgeois zu werden. Mit einem Wort, 
sie schafft sich eine Welt nach ihrem eigenen Bilde. 
Die Bourgeoisie hat das Land der Herrschaft der Stadt unterworfen. 
Sie hat enorme Städte geschaffen, sie hat die Zahl der städtischen Be 
völkerung gegenüber der ländlichen in hohem Grade vermehrt und so 
einen bedeutenden Theil der Bevölkerung dem Idiotismus des Land 
lebens entrissen. Wie sie das Land von der Stadt, hat sie die barbari 
schen und halb barbarischen Länder von den zivilisirten, die Baueruvölker 
von den Bourgeoisvölkern, den Orient vom Oecident abhängig gemacht. 
Die Bourgeoisie hebt mehr und mehr die Zersplitterung der Produk 
tionsmittel, des Besitzes und der Bevölkerung ans. Sie hat die Bevöl 
kerung agglomerirt, die Produktionsmittel zentralisirt und das Eigenthum
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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