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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
870039539
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-736
Document type:
Monograph
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Das kommunistische Manifest
Edition:
Sechste autorisierte deutsche Ausgabe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke)
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Bourgeois und Proletarier
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

16 
wird befördert durch die wachsenden Koinmunikationsmittel, die von der 
großen Industrie erzeugt werden und die Arbeiter der verschiedenen Lokali 
täten mit einander in Verbindung setzen. Es bedarf aber blos der Verbin 
dung, um die vielen Lokalkämpfe von überall gleichem Charakter zu einem 
nationalen, zn einem Klassenkampf zu zentralisiren. Jeder Klaffenkampf ist 
aber ein politischer Kamps. Und die Vereinigung, zu der die Bürger des 
Mittelalters mit ihren Vizinalwegen Jahrhunderte bedurften, bringen die 
modernen Proletarier mit den Eisenbahnen in wenigen Jahren zn Stande. 
Diese Organisation der Proletarier zur Klasse, und damit zur poli 
tischen Partei, wird jeden Augenblick wieder gesprengt durch die Kon 
kurrenz unter den Arbeitern selbst. Aber sie ersteht immer wieder, 
stärker, fester, mächtiger. Sie erzwingt die Anerkennung einzelner 
Interessen der Arbeiter in Gesetzesform, indem sie die Spaltungen 
der Bourgeoisie unter sich benutzt. So die Zehnstundenbill in England. 
Die Kollisionen der alten Gesellschaft überhaupt fördern mannichfach 
den Entwicklungsgang des Proletariats. Die Bourgeoisie befindet sich 
im fortwährendem Kampfe: anfangs gegen die Aristokratie; später 
gegen die Theile der Bourgeoisie selbst, deren Interessen mit dem 
Fortschritt der Industrie in Widerspruch gerathen; stets gegen die 
Bourgeoisie aller auswärtigen Länder. In allen diesen Kämpfen sieht 
sie sich genöthigt, an das Proletariat zu appelliren, seine Hülfe in An 
spruch zu nehmen und es so in die politische Bewegung hineinznreißen. 
Sie selbst fuhrt also dem Proletariat ihre eigenen Bildungselemente, 
d. h. Waffen gegen sich selbst zu. 
Es werden ferner, wie wir sahen, durch den Fortschritt der Industrie 
ganze Bestandtheile der herrschenden Klasse in's Proletariat hinab 
geworfen oder wenigstens in ihren Lebcnsbedingnngen bedroht. Auch 
sie führen dem Proletariat eine Masse Bildungselemente zn. 
In Zeiten endlich, wo der Klaffenkampf sich der Entscheidung nähert, 
nimmt der Auflösungsprozeß innerhalb der herrschenden Klasse, inner 
halb der ganzen alten Gesellschaft, einen so heftigen, so grellen Charakter 
an, daß ein kleiner Theil der herrschenden Klasse sich von ihr lossagt 
und sich der revolutionären Klasse anschließt, der Klasse, welche die 
Zukunft in ihren Händen trägt. Wie daher früher ein Theil des Adels 
zur Bourgeoisie überging, so geht jetzt ein Theil der Bourgeoisie zum 
Proletariat über, und namentlich ein Theil der Bourgeois-Ideologen, 
welche zum theoretischen Verständniß der ganzen geschichtlichen Bewegung 
sich hinaufgearbeitet haben. 
Von allen Klassen, welche heutzutage der Bourgeoisie gegenüberstehen, 
ist nur das Proletariat eine wirklich revolutionäre Klasse. Die übrigen 
Klaffen verkommen und gehen unter mit der großen Industrie, das 
Proletariat ist ihr eigenstes Produkt. 
Die Mittelstände, der kleine Industrielle, der kleine Kaufmann, der 
Handwerker, der Bauer, sie Alle bekänipfcn die Bourgeoisie, um ihre 
Existenz als Mittelstände vor dem Untergang zu sichern. Sie sind also 
nicht revolutionär, sondern konservativ. Noch mehr, sie sind reaktionär, 
sie suchen das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Sind sie revolutionär, 
so sind sie es im Hinblick auf den ihnen bevorstehenden Uebergang in's 
Proletariat, so vertheidigen sie nicht ihre gegenwärtigen, sondern ihre 
zukünftigen Interessen, so verlassen sie ihren eigenen Standpunkt, um 
sich auf den des Proletariats zn stellen. —
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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