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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
870039539
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-736
Document type:
Monograph
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Das kommunistische Manifest
Edition:
Sechste autorisierte deutsche Ausgabe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke)
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Proletarier und Kommunisten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

23 
Als die alte Welt im Untergehen begriffen war, wurden die alten 
Religionen von der christlichen Religion besiegt. Als die christlichen 
Ideen im 18. Jahrhundert den Aufklärungs-Ideen unterlagen, rang 
die feudale Gesellschaft ihren Todcskampf mit- der. damals revolutionären 
Bourgeoisie. Die Ideen der Gewissens- und Religionsfreiheit sprachen 
nur die Herrschaft der freien Konkurrenz auf dem Gebiete des Wissens aus. 
„Aber", wird man sagen, „religiöse, moralische, philosophische, poli 
tische, rechtliche Ideen u. s. w. modifizirten sich allerdings im Lauf der 
geschichtlichen Entwicklung. Die Religion, die Moral, die Philosophie, 
die Politik, das Recht erhielten sich stets in diesem Wechsel. 
„Es gibt zudem ewige Wahrheiten, wie Freiheit, Gerechtigkeit u. s. w., 
die allen gesellschaftlichen Zuständen gemeinsam sind. Der Kommunis 
mus aber schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, 
die Moral, statt sie neu zu gestalten, er widerspricht also allen bisherigen 
geschichtlichen Entwicklungen." 
Worauf reduzirt sich diese Anklage? Die Geschichte der ganzen bis 
herigen Gesellschaft bewegte sich in Klassengegensätzen, die in den ver 
schiedenen Epochen verschieden gestaltet waren. 
Weiche Form sie aber auch immer angenommen, die Ausbeutung des 
einen Theils der Gesellschaft durch den andern ist eine allen vergangenen 
Jahrhunderten gemeinsame Thatsache. Kein Wunder daher, daß das 
gesellschaftliche Bewußtsein aller Jahrhunderte, aller Mannigfaltigkeit und 
Verschiedenheit zum Trotz, in gewissen gemeinsamen Formen sich bewegt, 
in Bcwußtseinsformen, die nur mit dem gänzlichen Verschwinden des 
Klassengegensatzes sich vollständig auflösen. 
Die kommunistische Revolution ist das radikalste Brechen mit den über 
lieferten Eigeuthumsverhältnissen; kein Wunder, daß in ihrem Entwick 
lungsgänge am radikalsten mit den überlieferten Ideen gebrochen wird. 
Doch lassen wir die Einwürfe der Bourgeoisie gegen den Kommunismus. 
Wir sahen schon oben, daß der erste Schritt in der Arbeiter-Revolution 
die Erhebung des Proletariats zur herrschenden Klasse, die Erkämpfung 
der Demokratie ist. 
Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der 
Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktions 
instrumente in den Händen des Staats, d. h. des als herrschende 
Klasse organisirten Proletariats zu zentralisiren und die Masse der 
Produktionskräfte möglichst rasch zu vermehren. 
Es kann dies natürlich zunächst nur geschehn vermittelst despotischer 
Eingriffe in das Eigenthumsrecht und in die bürgerlichen Produktions 
verhältnisse , durch Maßregeln also, die ökonomisch unzureichend und 
unhaltbar erscheinen, die aber im Lauf der Bewegung über sich selbst 
hinaus treiben und als Mittel zur Uniwälzung der ganzen Produktions 
weise unvermeidlich sind. 
Diese Maßregeln werden natürlich je nach den verschiedenen Ländern 
verschieden sein. 
Für die fortgeschrittensten Länder werden jedoch die folgenden ziemlich 
allgemein in Anwendung kommen können: 
1) Expropriation des Grundeigenthums und Verwendung der Grund 
rente zu Staatsausgaben. 
8) Starke Progressivsteuer. 
3) Abschaffung des Erbrechts.
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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