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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
870039539
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-736
Document type:
Monograph
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Das kommunistische Manifest
Edition:
Sechste autorisierte deutsche Ausgabe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke)
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Sozialistische und kommunistische Literatur
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

28 
Er bildete die süßliche Ergänzung zu den bitteren Peitschenhieben und 
Flintenkngeln, womit dieselben Regierungen die deutschen Arbeiter-Auf 
stände bearbeiteten. 
Ward der „wahre" Sozialismus dergestalt eine Waffe in der Hand 
der Regierungen gegen die deutsche Bourgeoisie, so vertrat er auch 
unmittelbar ein reaktionäres Interesse, das Interesse der deutschen 
Pfahlbürgerschaft. In Deutschland bildet das vom 16. Jahrhundert 
her überlieferte und seit der Zeit in verschiedener Form hier immer 
neu wieder auftauchende Kleinbürgerthum die eigentliche gesellschaftliche 
Grundlage der bestehenden Zustände. 
Seine Erhaltung ist die Erhaltung der bestehenden deutschen Zu 
stände. Von der industriellen und politischen Herrschaft der Bour 
geoisie fürchtet es den sichern Untergang, einerseits in Folge der 
Konzentration des Kapitals, andrerseits durch das Aufkommen eines 
revolutionären Proletariats. Der „wahre" Sozialismus schien ihm 
beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Er verbreitete sich wie eine 
Epidemie. 
Das Gewand, gewirkt aus spekulativem Spinnweb, überstickt mit 
schöngeistigen Redeblumen, durchtränkt von liebesschwülem Gemiithsthan, 
dies überschwängliche Gewand, worin die deutschen Sozialisten ihre paar 
knöchernen „ewigen Wahrheiten" einhüllten, vermehrte nur den Absatz 
ihrer Waare bei diesem Publikum. 
Seinerseits erkannte der deutsche Sozialismus immer mehr seinen 
Beruf, der hochtrabende Vertreter dieser Pfahlbürgerschaft zu sei». 
Er proklamirte die deutsche Nation als die normale Nation und den 
deutschen Spießbürger als den Normal-Menschen. Er gab jeder Nieder 
tracht desselben einen verborgenen, höheren, sozialistischen Sinn, worin 
sie ihr Gegentheil bedeutete. Er zog die letzte Konsequenz, indem er 
direkt gegen die „rohdestrnktive" Richtung des Kommunismus auftrat, 
und seine unparteiische Erhabenheit über alle Klassenkämpfe verkündete. 
Mit sehr wenigen Ausnahmen gehört alles, was in Deutschland von 
angeblich sozialistischen und kommunistischen Schriften zirkulirt, in den 
Bereich dieser schmutzige», entnervenden Literatur.*) 
2) Der konservative oder Bourgeois-Sozialismus. 
Ein Theil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzu 
helfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern» 
Es gehören Hierher: Oekonomisten, Philantropen, Humanitäre, Ver 
besserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohlthätigkeits-Organisirer, 
Abschaffer der Thierqnälerei, Mäßigkeits-Vereinsstifter, Winkelreformer 
der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bonr- 
geoissozialismus ausgearbeitet worden. 
Als Beispiel führen wir Prondhon's kbilosoxbie cke la Misere an. 
Die sozialistischen Bourgeois wollen die Lebensbedingnngen der mo 
dernen Gesellschaft ohne die nothwendig daraus hervorgehenden Kämpfe 
und Gefahren. Sie wollen die bestehende Gesellschaft mit Abzug der 
*) Der Revolntionssturm von 1848 hat diese gesammte schäbige 
Richtung lveggefegt und ihren Trägern die Lust benommen, noch weiter 
in Sozialismus zu machen. Hanptvertreter und klassischer Typus dieser 
Richtung ist Herr Karl Grün.
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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