Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Monograph

Identifikator:
870052624
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-491
Document type:
Monograph
Author:
Zeitz, Karl http://d-nb.info/gnd/13395689X
Title:
Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchdruckerei Gebr. Unger
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6.Das Surrogatverbot
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
  • Title page
  • Contents
  • 1.Die Erhöhung der Brausteuer und deren Folgen
  • 2. Brausteuer und Gastwirte
  • 3.Die Brausteuer als Konsumsteuer. Bier und Brandweinkonsum
  • 4.Die Übergangsabgabe
  • 5.Die Staffelung
  • 6.Das Surrogatverbot
  • 7. Die Vermahlungssteuer
  • 8. Schlußwort

Full text

35 
Ausnahmen mag es geben, sie sind uns nicht bekannt, sie 
würden aber auch da nur die Regel bestätigen — haben die 
größeren Brauereien Norddeutschlands auf Anwendung von 
Surrogaten Verzicht geleistet. Trotzdem stehen sie dem Publikum 
gegenüber noch vielfach unter dem Verdacht, Surrogate zu 
verwenden. Warum? Surrogate sind gestattet, sie werden 
versteuert, werden unter Kontrolle und Aufsicht des Staates 
verwendet! Man spricht von echtem und unechtem Bier. 
Was heißt da „echt"? Doch nur, daß bloß Malz, Hopfen, Hefe 
und Wasser zur Herstellung eines solchen Bieres verwendet wird. 
Das tut schon längst der Norden in seiner großen Mehrheit, 
eben so gut wie der Süden. Aber nur der Süden braut 
„echte Biere". Grund: der Süden hat das gesetzliche Verbot. 
Aber auch die Brauer waren nicht einig in dieser Frage, 
schroff standen sich vielmehr die Auffassungen gegenüber. 
Die Brauerei für obergärige Biere (Süßbiere und Braunbiere) 
erklärte, daß.es ohne Surrogate nicht gehe. Und darin hat 
ihnen der Steuerentwurf recht gegeben, er trennte des 
halb obergärige von untergärigen Bieren bezüglich des 
Verbotes. Nun bleiben die Brauereien für untergärige 
Biere (Lagerbier). Diese lagen aber ebenfalls lange im Kampf. 
Es schied sich Groß und Klein. Die größeren Brauereien 
waren für, die kleinen gegen das Verbot. Das hat seine 
Begründung. Die größeren Brauereien brauchen infolge der 
Kühlanlagen (Kaltluftmaschinen) für ihre Kellereien die Surro 
gate längst nicht mehr, die kleineren Brauereien hielten sie 
dagegen für nötig. Nun hat sich endlich aber auch die Klein 
brauerei entschlossen, für das Verbot einzutreten, es also nüt 
seinen Opfern für bessere Anlagen über sich ergehen zu lassen. 
Ohne Opfer geht das nicht, deshalb sagten wir früher: Wird 
zugunsten der Kleinbrauerei eine Spannung von 1 Mk. ge 
geben, so kann die Begründung nur in diesein Umstande ge 
funden werden. Dabei ist noch folgendes anzunehmen und 
zu erwägen: Hätte die Kleinbrauerei, als sie dem Verbot 
zustimnite, geahnt, daß sie zürn mindesten das Doppelte zahlen 
müsse au Steuer — und sollte die jetzige Vorlage Gesetz werden, 
müßten dabei doch unbedingt die untersten Stufen erhöht 
werden —, so hätte sie sicher ihre Zustimmung versagt. Vor 
aussetzung war da die Minderung der seitherigen Steuer, 
nicht die Erhöhung derselben. 
Fragen wir nun: welche Surrogate gibt es? 
Nur Hopfen und Malz sollen verwendet werden, hierfür 
waren also Surrogate zu suchen. Da scheiden vvn vornherein 
Hopfensurrogate aus, die gibt es nicht. Ebenso schwer wie 
der Aberglaube rotten sich, so unverbürgt sie sein mögen, 
nun aber auch Gerüchte beim Publikum aus. Das Publikum 
— in manchenKreisen wenigstens — erzählt sich noch vonHopfen- 
3*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.