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Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Monograph

Identifikator:
870052624
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-491
Document type:
Monograph
Author:
Zeitz, Karl http://d-nb.info/gnd/13395689X
Title:
Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchdruckerei Gebr. Unger
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6.Das Surrogatverbot
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
  • Title page
  • Contents
  • 1.Die Erhöhung der Brausteuer und deren Folgen
  • 2. Brausteuer und Gastwirte
  • 3.Die Brausteuer als Konsumsteuer. Bier und Brandweinkonsum
  • 4.Die Übergangsabgabe
  • 5.Die Staffelung
  • 6.Das Surrogatverbot
  • 7. Die Vermahlungssteuer
  • 8. Schlußwort

Full text

38 
man immer eine — nicht etwa immer eine strafbare — 
Täuschung sehen. Wer nun hierin nicht fehlt, der will doch 
auch nicht unter dem Verdacht leiden. Dieses Verlangen haben 
mit Recht alle norddeutschen Brauereien, die sich frei fühlen 
von Schuld und Fehl, und das kann man ihnen wahrhaftig 
nicht verdenken. 
Nun könnte man trotzdem weiter annehmen, daß die 
norddeutsche Großbrauerei durch das Verbot Vorteile suchte 
bei der Bekämpfung der Kleinbranerei, da die letztere dann 
durch Neuanlagen Opfer bringen muß. Das könnte ihr Ver 
legenheiten bereiten. Dies wäre aber nur sehr unklug 
gedacht. Surrogat bleibt Surrogat, der Ersatz ist nur ein 
sehr schlechter, auf die Dauer hält er nicht vor. Verbessern 
deshalb die kleinen Brauereien ihre Anlagen, befreien sie sich 
von den Surrogaten, so werden sie nur um so bedenklichere 
Gegner. Sie werden durch die zu bringenden Opfer unter 
gehen, könnte man sagen. Auch hiermit zu rechnen, wäre 
sehr unklug. Soll die Kleinbranerei aufgehoben werden, so gibt 
es den viel einfacheren Weg des Ankaufes. Man kann fast 
sagen! käuflich ist heutzutage alles und zu recht günstigen 
Bedingungen. Die Großbrauerei kann ja nicht ganz absehen 
von Ankäufen, aber diese Sache ist schon seit Jahren in ein 
ganz anderes und viel ruhigeres Tempo gekommen. Jetzt 
belebt sich der Markt ja wieder. Aus Furcht vor der neuen 
Steuer steigert sich das Angebot. Der Magen ist jedoch schon 
überladen, das Angebot findet nur vorsichtige Berücksichtigung. 
In den letzten Jahren sind eine Reihe von Brauerei- 
vereinigungen gebildet worden. Ein hauptsächlicher Zweck 
derselben war, solche Ankäufe nicht nur nicht zu fördern, 
sondern sie möglichst abzuhalten. 
Man könnte weiter sagen, dann wollen die Großen 
die Kleinen eben von selbst dem Untergang entgegen 
treiben, um nachher freiere Bahn zu haben. Das wäre jedoch 
das allerunklügste. Ganz kleine Brauereien mit einen: Aus 
stöße von nur einigen hundert Hektolitern scheiden da zunächst 
aus, das sind nur Schankstätten. Geht dagegen der derzeitige 
Besitzer besserer und verbesserter Anlagen, mit welchen wirklich 
zu rechnen ist, unter, so geht damit der betreffende Betrieb 
noch lange nicht ein. Dazu sind selbst diese Anlagen zu kost 
spielig. Dann gehen diese Anlagen nur zu Spottpreisen in 
andere Hände über, und nun werden sie erst wirklich zu be 
denklicher Konkurrenz. Solche Anlagen haben nur Wert, so 
lange sie im Betrieb bleiben. Sonst hätte ihre kostspielige 
Einrichtung nur den Wert von alten: Eisen und Kupfer. 
Für größere Brauereien sind diese Einrichtungen vollkommen 
unbrauchbar und bannt wertlos, auch für sie sind sie nur 
altes Eisen.
	        

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Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
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