Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen

Monograph

Identifikator:
870052624
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-491
Document type:
Monograph
Author:
Zeitz, Karl http://d-nb.info/gnd/13395689X
Title:
Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchdruckerei Gebr. Unger
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (61 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die geplante Erhöhung der Brausteuer für das norddeutsche Braugewerbe und deren Folgen
  • Title page
  • Contents
  • 1.Die Erhöhung der Brausteuer und deren Folgen
  • 2. Brausteuer und Gastwirte
  • 3.Die Brausteuer als Konsumsteuer. Bier und Brandweinkonsum
  • 4.Die Übergangsabgabe
  • 5.Die Staffelung
  • 6.Das Surrogatverbot
  • 7. Die Vermahlungssteuer
  • 8. Schlußwort

Full text

49 
Seit 13 Jahren sind Deutschlands Kleinbrauer bemüht, 
eine Staffelung des Brausteuertarifes herbeizuführen, derart, 
daß sie dem an Betriebskapital und infolge der ganzen Eigen 
art des Braugewerbes ihm weit überlegenen Großbrauer 
gegenüber wenigstens einigermaßen gerecht behandelt würden. 
Bisher werden von allen Brauereien pro Doppelzentner 
Malz 4 Mk. erhoben; die neue Brausteuervorlage verlangt 
von den kleinsten Betrieben 7 Mk., von den größeren 8 bis 
12 Mk. und von den größten J 2,50 Mk. Der Kleinbrauer 
bezahlt jetzt 4 Mk. Pro 100 kg-; geplant (von der Regierung 
„erwogen") werden 3,25 Mk. pro 100 kg für kleinste Betriebe; 
in der neuen Vorlage projektiert: 7 Mk. pro 100 kg. Um 
dem Leser ein Beispiel zu geben: Eine kleine Stadtbrauerei, 
die 400 Zentner Malz verbraut und davon 2000 lll einfaches 
Bier erzeugt, wird dabei noch vorausgesetzt, daß sie keine 
Einbuße erleidet - etwa 12 000 Mk. rohen Ertrag haben. 
Sie bezahlt zurzeit 800 Mk. Brausteuer, sie hoffte, nach der 
Staffelung nur noch 650 Mk. zu entrichten, und nunmehr 
würde sie — 1400 Mk., also noch 600 Mk. mehr als jetzt, 
zahlen müssen. An kommunaler Biersteuer hat dieselbe 
Brauerei aüßerdem etwa 450 bis 500 Mk. zu entrichten! 
Wie gerechtfertigt eine Staffelung wäre, ist daraus ersichtlich, 
daß eine Lagerbierbrauerei wohl genau dieselbe Steuer be 
zahlen muß, aber einen Ertrag — Verhältnis Lagerbier zu 
Einfachbier —, dasselbe Quantum Malz angenommen, von 
etwa 15 000 Mk. haben würde. Diese Zahlen sprechen eine 
sehr ernste Sprache! Ich bin jedoch auch gerecht genug, an 
zuerkennen, daß uns Kleinbrauern den Großbetrieben gegen 
über auch manche Vorteile erwachsen, die diese nicht haben, 
und daß andererseits manche nachteiligen Erscheinungen 
unseres Gewerbes dort viel stärker hervortreten, als bei uns. 
Zum Beispiel betreiben viele Kleinbrauer Nebengewerbe: Land 
wirtschaft, Gastwirtschaft, Handel usw.; unsere Kundschaft, unser 
Risiko ist übersichtlicher, die Löhne sind niedriger und der Ver 
waltungsaufwand ist viel geringer. Auch die Wahrheit der 
Redensart, der Kleinbrauer könne heute nicht mehr bestehen, 
kann ich nur beschränkt anerkennen, sie ist zum großen Teil 
nicht zutreffend, weil die wissenschaftliche Ausbildung uns 
Kleinbrauer befähigt, ein ebenso gutes Bier herzustellen und 
eine fast ebenso rationelle Wirtschaft wie im Großbetriebe zu 
führen. Bei geschickter Leitung und im Hinblick aus die 
Nebengewerbe — gute Fundierung und Absatzgebiet voraus 
gesetzt — sind Kleinbrauer sehr wohl in der Lage, gleich 
gute wirtschaftliche Ergebnisse und technische Ausbeute zu er 
zielen wie Großbrauer. Die Resignation vieler Kleinbrauer 
und der unausgesprochene Gedankengang der Steuervorlage, 
„der Kleinbrauer gehe doch seinem Schicksal entgegen", sind 
4
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Geplante Erhöhung Der Brausteuer Für Das Norddeutsche Braugewerbe Und Deren Folgen. Buchdruckerei Gebr. Unger, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.