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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
870662961
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-49543
Document type:
Monograph
Author:
Guyot, Yves
Urbano, Rafael
Title:
El comercio y los comerciantes
Place of publication:
Madrid
Publisher:
Jorro
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 557 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Libro III - El derecho comercial
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

wo 
Bevölkerung und Unterhaltsmittel. 
Buch II. 
für Jahr ärmer machen muß. Die Ausfuhren Indiens bestehen fast 
ausschließlich aus Ackerbau-Erzeugnissen, Für wenigstens ein Drittel 
derselben erhält es, wie bfyndman zeigt, nie einen Gegenwert; dies 
Drittel repräsentiert den Tribut, Rimessen, die von Engländern in In 
dien gemacht werden, oder Rosten des englischen Zweiges der indischen 
Regierung*). Für das übrige aber besteht der Gegenwert größtenteils 
aus Vorräten der Regierung oder Artikeln des Romforts und Luxus, 
die von den englischen Herren Indiens verbraucht werden. Er zeigt, 
daß die Rosten der Regierung unter der Herrschaft des Reichs enorm 
angeschwollen sind; daß die unbarmherzige Besteuerung einer Bevölke 
rung, die so elend arm ist, daß die Massen sich nur halb sättigen können, 
sie ihrer geringen Mittel für die Bebauung des Bodens beraubt; daß 
die Zahl der Ochsen (das indische Zugtier) abnimmt und die armseligen 
Ackerbaugeräte den Wucherern in die Hände fallen, von denen „wir, 
ein Handelsvolk, die Bauern zu \2, 2% so Prozent**) zu borgen zwingen, 
um großartige öffentliche Werke zu bauen und zu verzinsen, die niemals 
5 Prozent gebracht haben". „Die Wahrheit ist," sagt Hpndman an einer 
anderen Stelle, „daß die indische Gesellschaft als Ganzes unter unserer 
Herrschaft entsetzlich verarmt ist, und daß der Prozeß jetzt in außerordent 
lich schnellem Maßstabe vor sich geht", eine Behauptung, die angesichts 
der Tatsachen, welche nicht nur von den Schriftstellern, die ich angeführt 
habe, sondern auch von indischen Beamten selbst dargestellt werden, 
nicht bezweifelt werden kann. Selbst die Anstrengungen, welche zur 
Linderung der Hungersnot von der Regierung gemacht werden, tragen 
durch die zu diesem Zweck erforderliche höhere Besteuerung nur zur 
Verstärkung und Ausdehnung ihrer tatsächlichen Ursache bei. Obgleich 
die Zahl der während der letzten Hungersnot im südlichen Indien faktisch 
Verhungerten aus 6 Millionen veranschlagt wird, und die Mehrzahl 
der Überlebenden von allem entblößt war, wurden die Steuern doch 
nicht nachgelassen und die Salzsteuer, die für die große Masse dieses 
mit Armut geschlagenen Volkes schon dem Verbote gleichkommt, um 
^0 Prozent erhöht, gerade wie nach der schrecklichen Hungersnot von 
Bengalen f770 die Einnahmen tatsächlich in die Höhe geschraubt, und 
auf die Überlebenden Abgaben ausgeschrieben und strenge eingetrieben 
wurden. 
Jetzt, wie in früheren Zeiten, kann nur die alleroberslächlichste 
Ansicht den Mangel und Hungertod in Indien dem Drucke der Be- 
*) Professor Fawcett lenkt in einem neulich veröffentlichten Artikel über die vor 
geschlagenen Anleihen Indiens die Aufmerksamkeit auf Rosten, wie £ ;200 für Repräsen- 
tations- und Reisekosten eines Mitglieds des General-Gouverneurrats, £ 2450 für Re- 
präsentations- und Reisekosten der Bischöfe von Lalcutta nach Bombay. 
**) Klorence Nightingale sagt, sind wo Prozent gewöhnlich, und selbst dann 
wird, wie sie anführt, der Bauer noch auf andere weise beraubt. Ls ist kaum nötig, zu 
bemerken, daß diese Sätze, wie die des Pfandleihers, nicht Zinsen im nationalökonomischen 
Sinne des Wortes sind.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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