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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
870662961
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-49543
Document type:
Monograph
Author:
Guyot, Yves
Urbano, Rafael
Title:
El comercio y los comerciantes
Place of publication:
Madrid
Publisher:
Jorro
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 557 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Libro IV - La práctica del comercio
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

25 
waren es 356000. Dem Bedarf an Erzen und Kohlen entsprechend hob 
sich die Montanindustrie. Es begannen sich die chemische Industrie, die 
Porzellanfabrikation, die Papierfabrikation und andere Industrien kräf 
tiger zu entfalten. Aber dieses rasche Aufblühen vollzog sich ohne Privi 
legien und Unterstützungen unter voller freier Konkurrenz der neuen 
Unternehmungen mit der Hausindustrie und dem Handwerk und überall 
zeitigte der unbeschränkte Wettkampf den Fortschritt. Für tatkräftige 
Naturen war Raum genug zur wirtschaftlichen Betätigung. So folgte 
auch hier im großen ganzen die offizielle Einführung der Gewerbefreiheit 
durch die zahlreichen Gewerbegesetze der einzelnen deutschen Staaten 
zwischen 1860 und 1866 und die Gewerbeordnung des Norddeutschen 
Bundes, die das Deutsche Reich übernahm, den tatsächlichen Verhält 
nissen. Sie räumte die Reste der alten Zunftverfassung hinweg, das 
letzte schwache Hindernis, das den Siegeszug des Großbetriebes zu er 
schweren vermochte. 
Seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts nahm die industrielle 
Entwicklung ein immer schnelleres Tempo an. Das war nur möglich, 
wenn sich der Markt für industrielle Produkte außerordentlich erweiterte. 
Bis in die 70er Jahre stützte sich die Industrie fast ausschließlich auf 
den heimischen Markt. Auch ihre weitere Ausdehnung wurde wesentlich 
durch den wachsenden inländischen Bedarf getragen. Die Ausgestaltung 
des Verkehrswesens, die Zusammenballung der wachsenden Bevölkerung 
in den Städten, die Wohnungskultur, sowie der steigende Aufwand der 
Städte für die mannigfachen Bedürfnisse, der stete Modenwechsel, die nie 
rastenden technischen Fortschritte — es sei nur an die Elektrizitäts 
industrie erinnert, die 1882 noch kaum existierte, 1895 bereits 15000 und 
1907 sogar 142000 Menschen beschäftigte — der enorme Bedarf für Heer 
und Marine gaben der Industrie reichlich Nahrung. Aber der inländische 
Markt allein würde den Eilschritt der Industrialisierung nicht ermöglicht 
haben, er wurde unterstützt durch mächtige Faktoren, die vom Auslande 
ausgingen. 
Seit Ende der 70er Jahre trat die amerikanische Konkurrenz auf 
dem Getreidemarkt auf. Die amerikanische Landwirtschaft hatte, und 
hat es zum Teil noch heute, infolge der extensiven Wirtschaftsweise mit 
erheblich niedrigeren Produktionskosten zu rechnen, als die Landwirt 
schaft derjenigen europäischen Länder, die durch die wachsende Volks 
ziffer zur steigenden Intensivierung des Betriebes gezwungen sind. Sobald 
nun die Frachtsätze im Überseeverkehr durch die Verbesserungen der 
Dampfschiffahrt hinreichend tief gesunken waren, konnte die Beschickung 
der europäischen Märkte mit amerikanischem Getreide mit Gewinn unter 
nommen werden. Jeder weitere Fortschritt in der Verbilligung des Trans
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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