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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

Full text: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1011190613
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21005
Document type:
Monograph
Author:
Loewenfeld-Russ, Hans http://d-nb.info/gnd/118813692
Title:
Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (42 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aap. III. 
Der Anspruch der Grundbesitzer auf Entschädigung. 
269 
hätte er nie den Satz schreiben können: „Der Boden Irlands, der Boden 
jedes Landes gehört dem Volke desselben. Die Personen, die Grund 
besitzer genannt werden, haben so wenig vom Standpunkt der Moral 
wie der Gerechtigkeit ein Anrecht auf irgend etwas weiter als auf die 
Grundrente oder aus deren Marktwert." 
Was soll man dazu sagen! wenn der Boden eines Landes dem 
Volke desselben gehört, welches Anrecht haben dann einzelne nach 
Moral und Gerechtigkeit an der Grundrente? wenn der Boden dem 
Volke gehört, warum im Namen der Moral und Gerechtigkeit muß dann 
dasselbe dessen Marktwert für sein Eigentum bezahlen? 
perbert Spencer sagt*): „hätten wir es mit den Parteien zu 
tun, die ursprünglich das Menschengeschlecht seiner Erbschaft beraubten, 
so könnten wir kurzen Prozeß mit ihnen machen." Aber der Prozeß 
wird aus die Dauer doch unvermeidlich sein. Denn es handelt sich hier 
nicht um eine einmalige Enteignung, die mit der Handlung endigt, 
sondern um eine fortgesetzte, jeden Tag und jede Stunde nachwirkende 
Enteignung. Nicht aus dem Produkte der Vergangenheit wird Rente 
gezogen, sondern aus dem Produkte der Gegenwart. Sie ist eine Steuer, 
die beständig und unaufhörlich von der Arbeit erhoben wird. Jeder 
Schlag des pammers, jeder pieb der Axt, jeder Stoß des weberfchiff- 
leins, jede Bewegung der Dampfmaschine zahlen ihr Tribut. Sie 
nimmt von dem Verdienst der Männer, die tief unter der Erde ihr 
Teben wagen, und von denen, die über schäumenden Wogen auf rollen 
den Rahen hängen; sie fordert den gerechten Lohn des Kapitalisten 
und die Früchte der geduldigen Mühsal des Erfinders; sie nimmt kleine 
Rinder vom Spiel und aus der Schule weg und zwingt sie zur Arbeit, 
bevor ihre Knochen hart und ihre Muskeln fest sind; sie raubt dem 
Frierenden die wärme, dem hungrigen die Nahrung, dem Kranken 
die Arznei, dem Sorgenvollen die Ruhe. Sie erniedrigt und vertiert 
und verbittert. Sie packt Familien von acht und zehn Personen in einen 
einzigen schmutzigen Raum; sie hütet Trupps von Knaben und Mädchen 
wie Schweine**); sie füllt die Schnapsläden und Kneipen mit denen, 
die zu pause keine Behaglichkeit haben; sie macht Bursche, die nützliche 
Männer werden könnten, zu Kandidaten der Gefängnisse und Zucht 
häuser; sie füllt die Bordelle mit Mädchen, die die reinen Mutterfreuden 
hätten empfinden können; sie sendet die Habsucht und alle schlimmen 
Leidenschaften plündernd durch die Gesellschaft, wie ein harter Winter 
die Wölfe zu den wohnplätzen der Menschen treibt; sie verdunkelt den 
Glauben in der menschlichen Seele, und über die Vorstellunq eines 
gerechten pnd erbarmungsvollen Schöpfers zieht sich der Schleier eines 
harten, blinden und grausamen Schicksals! 
*) Social Statics, S. 1,42. 
**) In den sogenannten „Gangs" einiger Ackerbaudistrikte Englands. 
Anmerk, des Übers.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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