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Die wirtschaftliche Konzentration

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Konzentration

Monograph

Identifikator:
875639712
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-928
Document type:
Monograph
Author:
Einhart, Julius G.
Title:
Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz
Place of publication:
Worms a. Rh.
Publisher:
Gedruckt bei J. Munz
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (159 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Starkstrom-Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Aktive Währungspolitik
  • Title page
  • Contents
  • Der sogenannte Wert und die Währungspolitik
  • Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Geldes
  • Der Bedarf an Geld
  • Das Maß des Geldbedarfes
  • Wie man den Geldbedarf nicht mehr messen soll
  • Der Rückfluß der Banknoten - eine Notwendigkeit der Stückelung und der industriellen Brauchbarkeit des Goldes
  • Der Goldbestand der Emissionsbanken kein Maß der Notenausgabe
  • Privat- und volkswirtschaftliche Bedeutung der Preisschwankungen
  • Währungstechnische Vorschläge für die Sicherung der nationalen und internationalen Währung
  • Internationale Währungsverständigung
  • Ausblick
  • Die Geldtheorie zur aktiven Währungspolitik

Full text

59 
Das Reichsgeldamt. 
Titeln der Staatsschulden bei einer Krise würde aber diesen Mißbrauch des 
Geldes ganz offenbar und erheblich erleichtern. Ohne Bedenken ist also diese 
Methode nicht. 
Sie hat außerdem noch den Nachteil, daß, wenn der Verkäufer der 
Titel auch nicht die Absicht hat, den Erlös (Geld) zu verscharren, er der 
Regel nach doch nicht Waren kaufen wird, sondern andere Rententitel J ), so 
daß das Geld erst auf Umwegen, vielleicht spät den Waren unmittelbar ent 
gegentreten wird. Ehe das Geld des Reichsgeldamtes seine Wirkung auf 
diesem Wege ausüben kann, wird Zeit vergehen, und Zeit heißt in solchen 
Fällen Differenzen — die ja gerade verhütet werden sollen. Das Geld des 
Rcichsgeldamtes soll unmittelbar wirken — also unmittelbar vom Publikum 
gegen Waren umgesetzt werden, damit die Preise fest bleiben. Das ist es, 
wonach wir streben,- und so lange keine absolute Gewähr gegen Preisschwankungen 
geboten wird, müssen wir nach Verbesserung der Waffen trachten, womit das 
Reichsgeldamt ausgerüstet werden soll. 
Darum lautet auch die dritte Forderung: 
3. Das Reichsgeldamt ist berechtigt, durch St euer Zu 
schläge und Steuererlaß die für die Aufrechterhaltung 
der Währung nötigen Geldmassen einzuziehen oder 
auszugeben. 
Das Geldamt schreibt bei eintretender Baisse, um den Geldumlauf zu 
vermehren, einen Steuererlaß aus von iO — 30 — 50 oder mehr Prozent 
auf alle Reichssteuern (inkl. Matrikularbeiträgen), und diesen Ausfall bei den 
Steuerkassen deckt das Reichsgeldamt durch Ausgabe neuer Noten. Beträgt 
dann der Mindereingang bei den Reichskassen bei x Prozent Steuererlaß 
100 Millionen, so liefert das Geldamt diese 100 Millionen in neugedruckten 
Banknoten, die der Staat zu den Einnahmen schlägt. Das Volk aber kann 
mit den an den Steuern gesparten 100 Millionen entsprechend mehr kaufen. 
Es hebt die Nachfrage und die Preise. Es sind 100 Millionen (oder 200, 
500, 1000 Millionen) mehr im Umlauf. (Die indirekten Steuern und 
Zölle dürfen von diesem Währungssteuererlaß nicht berührt werden, da die 
Preise der versteuerten Waren sonst sinken würden). 
Dieses System hat manches für sich. Sein Hauptvorzug ist, daß es 
unmittelbar wirksam ist, indem es keiner Verteilung des dem Verkehr zu 
übergebenden Geldes unter die Käufer bedarf. Das in den Verkehr zu 
pressende Geld ist schon verteilt in den Taschen der Steuerzahler. Statt zur 
Steucrkasse zu wandern, wandert es zurück zum Markte. Mit dem Betrag 
des Steuererlasses von 5/ 100, 1000 Markt kaust der eine einen Kanarien 
vogel, auf den er der Steuern wegen verzichten mußte, der andere eine Näh 
maschine, der dritte ein Reitpferd. Entsprechend der so gehobenen Nachfrage 
bleiben die Preise aus der gewünschten Höhe. 
Aber das Geldamt muß nicht nur gegen die Baisse gewappnet sein, 
sondern auch gegen die Hausse. Es muß gegen alle Schwankungen der 
Währung bis an die Zähne bewaffnet sein. 
*) Die Besitzer solcher Rentenpapiere gehören ja der Regel nach dein Rentnerstande an.
	        

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Die Wirtschaftliche Entwicklung Und Lage Der Elektrotechnik in Der Schweiz. Gedruckt bei J. Munz, 1906.
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