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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

Contents: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
875639712
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-928
Document type:
Monograph
Author:
Einhart, Julius G.
Title:
Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz
Place of publication:
Worms a. Rh.
Publisher:
Gedruckt bei J. Munz
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (159 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Elektrizitätswerke und elektrische Bahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

— — 
Nehmen wir nun als zweites Beispiel einen Politiker, 
dem die kapitalistischen Klassen ihre Interessen in einem 
Parlament anvertraut haben. Kaun dieser Mann die 
höchste, angeblich ewige Sittlichkeit gegenüber der arbei— 
tenden Klasse befolgen? Nein, auch dann nicht, wenn er 
will. Denn ein Gebot der höchsten Sitktlichkeit ist die Ge— 
rechtigkeit, das heißt das Streben, jedem gleiches Recht zu 
geben Aber die kapitalistische Klasse geht als solche zu— 
grunde, wenn sie den Arbeitern gleiche Rechte gibt Gleiche 
Rechte, das heißt erstens gleiche politische Rechte, zweitens 
gemeinsamen Besitz an Grund und Boden und den Pro— 
duktionsmitteln Solange es das nicht gibt, gibt es kein 
höchstes Recht keine höchste Gerechtigkeit. Kaunn ein bürger— 
licher Politiker dazu gelangen? Nein, denn das wäre 
Selbstmord an seiner Klasse. Er muß es verweigern 
Und je heißer der Klassenkampf durch die Entwicklung 
der Technik wird, je zahlreicher, kraͤftiger und besser orga— 
nisiert die Arbeiter vordringen, je deutlicher sich die Mög- 
lichkeit ihrer Uebermacht zeigt, um so eutschiedener muß 
der bürgerliche Politiker sich weigern, etwas von Bedeu— 
tung für die Arbeiter zu tun. Die bürgerlichen Politiker 
müissen ihr soziales Gefühl für die Acbeuler verstummen 
lassen und nur auf die Stimme der Selbsterhaltung hören. 
Gerade wie für den einzelnen Kapitalisten, ist es auch für 
die ganze Klasse eine Frage des Lebens oder des Todes 
Aber in dem Maße, wie das soziale Gefühl für die 
Arbeiter verschwindet, entsteht in diesem bürgerlichen 
Politiker — Vertreter einer der besitzenden Klassen, vie 
wir voraussetzen — ein Gefühl der Solidarität mit den 
anderen besitzenden Klassen, während der Kampf und die 
politische Konkurrenz in auderen Punkten mit hnen be— 
stehen bleibt 
Und dieser Klassenhaß wie diese Klassenliebe werden 
in diesem Politiker stärker, je schroffer durch die Technik 
der Gegensatz zwischen den besizenden und den besttlofen 
Klassen wird 
So erklärt es sich, daß Politiker, die, bevor sie in der 
Praxis der Politik standen — zum Beispiel in einer Oppo— 
sitionspartei oder in einer jungen bürgerlichen Partei 
voll sozialen Gefühls für die Arbeiter waren, dieses abet 
verlieren, sobald sie den praktischen Kampf gegen die A— 
beiter zu führen haben Die Praxis kötet dieses Gefühl 
und läßt die Klassensolidarität mit den Bestzenden auf 
leben. Hervorstechende Beispiele dafür sind Kuhper in
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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