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Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin

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Bibliographic data

fullscreen: Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin

Monograph

Identifikator:
876375174
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1989
Document type:
Monograph
Author:
Lilienthal, Johann
Title:
Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 220 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Betriebs - Kontobuch.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin
  • Title page
  • Contents
  • Die Geschäftsbuchführung.
  • Die Betriebsbuchführung.
  • Der Einkauf.
  • Die Verwaltung der Lager.
  • Das Betriebs - Kontobuch.
  • Quartalsbilanzen.
  • Das Betriebs - Inventarienbuch.
  • Die Inventur.
  • Der Bücherabschluß.
  • Die Fabrikbilanz.
  • Das Gewinn- und Verlust - Konto.
  • Die Statistik.

Full text

ö 
die Kamera in ihrer Gebrauchsfertigkeit darstellt, beruht auf dem 
darin niedergelegten Arbeitswert, ist die Bezahlung für die zur Her 
stellung aufgewandte Intelligenz und manuelle Geschicklichkeit. 
Wenn heute der Handel mit photographisch-optischen Artikeln 
die allgemein bekannte große Ausbreitung erfahren hat und die Pho 
tographie vielleicht in nicht allzu ferner Zeit so zum Gemeingut aller 
werden wird, wie es heute das Schreiben ist, so ist dies in erster 
Linie der Erfindung der T r o ck e n p l a t t e zu verdanken, mit der 
das umständliche Arbeiten, wie es bis dahin üblich war, beseitigt 
wurde und die fabrikatorische Herstellung sowie der Handel mit 
optisch-photographischen Artikeln einen großen Aufschwung nahm. 
Man hatte in der Trockenplatte zuerst ein Negativmaterial, das 
außerordentlich lange in gebrauchsfertigem Zustande haltbar war 
und sich damit für die verschiedensten Zwecke verwendbar zeigte, was 
bei der Aufnahme auf den sogenannten nassen Platten nicht der Fall 
sein konnte. Die Photographie wurde damit nicht mehr eine nur von 
gelernten Fachleuten ausgeübte Technik, sondern konnte von jedermann 
gehandhabt werden. So war es auch erklärlich, daß der Verbrauch 
photographischer Trockenplatten, um deren Vervollkommnung sich 
Benett, van Monkhoven sowie besonders I. M. Eder verdient machten, 
ständig zunahm. 
Während früher England mit seinen preiswerten und vorzüg 
lichen Trockenplatten einen großen Teil des deutschen Marktes ver 
sorgte, haben wir seit Jahren jetzt in Deutschland bedeutende Trocken 
plattenfabriken, deren Fabrikate in der Qualität hinter den auslän 
dischen Erzeugnissen nicht mehr zurückstehen. Die größten deutschen 
Trockenplattenfabriken, sämtlich Großbetriebe, befinden sich in 
Berlin, Frankfurt a. M., Cöln, Dresden und München. Die Her 
stellung von Filmen, die früher ausschließlich aus Amerika, Eng 
land und Frankreich bezogen wurden, hat in Deutschland erhebliche 
Fortschritte gemacht, so daß auch auf diesem Gebiete die deutschen 
Konsumenten nicht mehr vom Auslande abhängig sind. 
Eine Spezialbranche der photographischen Industrie, in welcher 
Deutschland unbestritten den ersten Platz auf dem Weltmärkte ein 
nimmt, ist die Herstellung photographischer Chemikalien. Die Sctlze 
der Edelmetalle, die in der Photographie Anwendung finden, die Ge 
latine, ein wichtiges Material für die Fabrikation der Trocken 
platten und Papiere, vor allem aber die photographischen Chemi 
kalien, die zum Entwickeln, Fixieren, Verstärken usw. der Negative 
dienen, werden in so großen Mengen in Deutschland hergestellt, daß 
durch diese Produktion etwa 95 Prozent des Bedarfs der ganzen 
Welt an photographischen Chemikalien gedeckt wurden. Neben den 
wichtigen in der Photographie verwandten Salzen- der Edelmetalle
	        

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The Sources of Public Utility Capital. University of Illinois, 1928.
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