Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
876375174
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1989
Document type:
Monograph
Author:
Lilienthal, Johann
Title:
Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 220 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Geschäftsbuchführung.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Lübeck und der Ursprung der Ratsverfassung
  • II. Der Markt von Lübeck. Topographisch-statistische Untersuchungen zur deutschen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
  • III. Lübecker Familien und Persönlichkeiten aus der Frühzeit der Stadt
  • IV. Aussenpolitische und innerpolitische Wandlungen in der Hanse nach dem Stralsunder Frieden (1370)
  • V. Die Hanse und die nordischen Länder
  • VI. Das älteste erhaltene deutsche Kaufmannsbüchlein
  • VII. Grosshandel und Grosshändler im Lübeck des 14. Jahrhunderts
  • VIII. Die Gründungsunternehmerstädte des 12. Jahrhunderts

Full text

VII. Großhandel und Großhändler im Lübeck des 14. Jahrhunderts 235 
des 13. Jahrhunderts kennt, wird es verständlich, warum der Rat seit der Mitte des 
13. Jahrhunderts so sehr darauf ausging, Einfluß auf das Schulwesen zu gewinnen. Vgl. 
dazu jetzt: Käthe Neumann, Ztschr. f. Lüb. Gesch. Bd. 22, S. 107ff. — Eine die Be- 
deutung der Schriftlichkeit für die Organisation des Handels richtig einschätzende Wertung 
finde ich nachträglich bei H. Pirenne, Les villes du Moyen Age, 1927, S. 98; Hier bringt 
Pirenne die frühe Vorherrschaft Venedigs auf dem Gebiet des Handels in Zusammenhang 
damit, daß hier im 10. Jahrhundert die Schriftlichkeit weit verbreitet ist; man könnte 
sagen, daß hier der Zusammenhang mit der Schreibkultur der Antike bei den Laien nicht 
unterbrochen wurde. Man wird gut tun, bei handelsgeschichtlichen Untersuchungen für 
das Mittelalter auf das Aufkommen der Schriftlichkeit bei den Kaufleuten mehr als bisher 
zu achten, Hier ist die Handelsgeschichte auf die Mitarbeit einer kulturgeschichtlich ein- 
gestellten Paläographie angewiesen. 
?) Die Bedeutung des älteren Lübecker Getreidehandels — gerade für das 13. und 
14. Jahrhundert — wird zweifellos in der Literatur unterschätzt; auch noch bei J. Hansen , 
Beiträge zur Geschichte des Getreidehandels und der Getreidepolitik Lübecks, 1912. — 
Ich werde an anderer Stelle darauf eingehen. Hier möchte ich nur gegenüber der Ansicht 
von Belows, daß ‚das Mittelalter solche Kaufleute (d. h. Getreidegroßhändler) grund- 
sätzlich ausschloß‘“ (Probleme der Wirtschaftsgeschichte S. 373), auf das Getreide- 
geschäft hinweisen, das 1330 Johann Clingenberg als Kommissionär Johannes’ de monte 
in Lübeck abwickelte: es Handelte sich dabei um 603 Last Getreide. Vgl. oben S. 1871. 
und S. 194f. — Inzwischen hat G, von Below in einer Besprechung dieses Aufsatzes im 
Archiv für Weltwirtschaft Bd. XXIV, Heft 2, S. 169** ff, die Bedeutung des von Ludekin 
de monte betriebenen Getreidegeschäfts im großen dadurch einzuschränken versucht, 
daß er es als eine Ausnahme betrachtet, wie er denn selbst ja Getreidegroßhandel im 
Mittelalter nur „grundsätzlich‘“ für ausgeschlossen betrachtet, aber selbst Ausnahmen 
angedeutet habe. Dazu ist zu bemerken, daß mit den Ausnahmen, die Below S. 374 
seiner ‚Probleme‘ andeutet, der Betrieb eines Getreidegroßhandels eines Ludekin de 
monte nichts zu tun hat, Außerdem ist von einem „grundsätzlichen“ Ausgeschlossensein 
des Getreidegroßhandels weder für Lübeck noch für Stralsund bereits im 13. Jahrhundert 
das mindeste zu bemerken. Ich verweise zunächst auf Cie sehr interessante Urkunde 
L.U.B. I, S. 185 vom Jahre 1253, deren Überschrift im L.U.B. nicht einwandfrei ist; 
ich verweise ferner auf die Nachrichten über Verschiffungen von Getreide von der Stral- 
sunder Brücke aus, die sich im ältesten Stralsunder Stadtbuch finden. (Vgl. oben S. 211, 
Anm. 87 am Schluß). Ähnliches gilt für Wismar, von wo aus namentlich das Pöhler 
Getreide lastenweise verschifft wurde. Für den weiteren Osten sei nur an den Getreide- 
großhandel des Deutschen Ordens erinnert. Jedenfalls: Getreidegroßhandelsgeschäfte, wie 
die von mir nachgewiesenen, sind keinerlei Ausnahmen, sondern das übliche im nord- 
deutschen Handelsgebiet. — Für Rostock vergleiche auch den interessanten Hinweis 
bei Häpke, Hans. Gbll. 1913, S. 181 zu Anm. 2 („Großes Getreidegeschäft Rostocker 
Kaufleute‘, abgeschlossen mit der Stadt Dordrecht im ‚Jahre 1284). 
8) Vgl. oben S. 169f. 
®) Vgl. W. Brehmer, H.Gesch.Bl., Jahrgang 1882, S. 51ff, 
10) Diese ältere, auf die Gründungsunternehmer zurückgehende Lübecker Oberschicht 
— vgl. über sie meinen „Markt von Lübeck“ und oben S. 128ff. —- ist vielleicht, was ich 
aber nur mit allem Vorbehalt tue, für ihre Handelstätigkeit als „„Gelegenheitshändler‘“ im 
Sombartschen Sinne (vgl. Sombart, Der moderne Kapitalismus, Bd. I, 4. Aufl., S. 280) 
zu charakterisieren. Näheres über sie in meinem späteren Buche, Diese Schicht kann 
sich aber seit dem Ende des 13. Jahrhunderts nur soweit behaupten, als sie Berufshändler 
wird! Vgl. als Beispiel Hermann Warendorp, oben S. 176ff. — Die ältesten bürgerlichen 
Oberschichten in altdeutschen Städten, wie etwa in den niedersächsischen, für die 
L. Ohlendorf, Das niedersächsische Patriziat, 1910, den Nachweis erbracht hat, daß 
es sich hier in der Tat um ein Einwandern kleiner ländlicher Grundherrn in die werdenden
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Hansische Beiträge Zur Deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hirt, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.