Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

Y 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
die Tatsache, daß mehrere Vertreter des Sozialismus denselben 
ganz geringschätzig behandeln: „Une fraise jet&e dans la gueule du 
loup“ (Proudhon). 
18. Abhängigkeit des Staatseinkommens von der 
Einkommensverteilung. Ein Einwand, der gegen den pro- 
gressiven Steuerfuß erhoben wird, besteht darin, daß hierbei die 
Steuerverbindlichkeit und das Einkommen des Staates ganz von 
der Einkommensverteilung abhängt. Wenn z. B. die Bewohner 
einer Gemeinde 100000 Mark Einkommen besitzen, so wird beim 
proportionalen Steuerfuß das Einkommen des Staates stets dasselbe 
sein, mag sich die Einkommersverteilung wie immer gestalten. Ganz 
anders beim progressiven Steuerfuß. Wenn das Einkommen so 
verteilt ist, daß das Einkommen aller unter dem Existenzminimum 
bleibt und dieses steuerfrei ist, so wird das Einkommen des Staates 
gleich Null sein. Ebenfalls gering ist es, wenn es wohl das Exi- 
stenzminimum übersteigt, aber nur um ein Geringes. Zwei Ge- 
meinden würden bei demselben Gesamteinkommen verschiedene 
Steuereingänge aufweisen, je nachdem sich die Einkommensverteilung 
gestaltet. Hiergegen ist wohl zu erwidern, daß der oben voraus- 
gesetzte Fall zu den Ausnahmen gehört und daß bei großer Gleich- 
heit der Verhältnisse in der Tat der progressive Steuerfuß keine 
Funktion zu erfüllen hat. Dies führt zu folgendem hinüber. 
19.GroßeKEinkommensdisparitäten Voraussetzung 
des progressiven Steuerfußes. Der progressive Steuerfuß 
hat selbstverständlich nur dort größere Bedeutung, wo sich in der 
materiellen Lage der Staatsbürger große Disparitäten zeigen. 
Schriftsteller, wie Leroy-Beaulieu, Boccardo u. a. begrün- 
den ihre Gegnerschaft gegen den progressiven Steuerfuß auch da- 
mit, daß die Ungleichheiten im Einkommen immer mehr schwinden. 
Die dieser Auffassung nicht huldigen, halten den progressiven 
Steuerfuß um so gerechtfertigter — wie dies auch Neumann 
sagt — weil die großen Einkommen leichter zu verheimlichen sind, 
wie die kleinen. Als ziemlich gewiß kann angenommen werden, 
daß die Besitzer großer Einkommen niemals oder nur äußerst 
selten mehr Steuern zahlen als gerechtfertigt, da sie eine größere 
Orientiertheit besitzen und ihnen alle Waffen der Verteidigung 
zur Verfügung stehen, während der kleine Mann in dieser Beziehung 
viel ungeschickter ist. 
20. Die Steuertheorie und die Progression. Außer 
diesen praktischen Gesichtspunkten mag auch der Umstand zur 
Beruhigung dienen, daß die verschiedensten Richtungen der Steuer- 
theorie zur Forderung der progressiven Besteuerung gelangten: 
3092
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.