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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

166 
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik. 
Beamten der Unternehmungen sind ebenfalls in großem Umfange seit 
langer Zeit üblich. Im Theaterwesen, bei Versicherungsgesellschaften 
kommt die Gewinnbeteiligung nicht nur für höhere Angestellte schon 
im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts vor. An sich handelt es sich 
also nicht um ein neues System. Neu ist nur die Übertragung auf 
gewerbliche und landwirtschaftliche Arbeiter. Die ersten festländischen 
Versuche hierzu erfolgten in Frankreich 1839 durch die Textilfirma 
Paturle-Lupin in Le Cateau und 1842 durch den Baumaler Leclaire in 
Paris. Namentlich Leclaires Vorbild ist von Bedeutung; an dieses 
knüpft die neuere Entwicklung des Gewinnbeteiligungssystems an. 
In Frankreich fand es namentlich in den 70er und 80er Jahren Ver 
breitung. In England kam ein vereinzelter Versuch schon 1828 vor; 
die eigentliche Entwicklung beginnt aber dort erst Mitte der 60 er Jahre. 
Das Gewinnbeteiligungssystem 
(1902, S. 70) an: 
nahmen nach der 
Labour Gazette 
1865—68 .... 
17 Firmen 
1885—88 . . . 
. 24 Firmen 
1869—72 .... 
I 
1889—92 . . . 
• 87 „ 
1873—76 .... 
6 „ 
1893—96 . . . 
• 23 „ 
1877—80 .... 
4 „ 
1897—1900 . . 
. 12 „ 
1881—84 .... 
11 
1901 I. Halbjahr 
• 2 „ 
In Deutschland wurde die Gewinnbeteiligung zuerst in der Land 
wirtschaft angewandt, und zwar 1847 durch den Verfasser des „Isolierten 
Staates“ Joh. Heinkich von Thünen auf seinem Gut in Tellow (Meck 
lenburg-Schwerin). In demselben Jahre führte der Hofbaurat Dammler 
in Schwerin das System in das Handwerk ein (Maurer und Zimmerer). 
Von deutschen Industriellen nahm zuerst der Messingwarenfabrikant 
Wilhelm Borchert in Berlin 1867 die Gewinnbeteilung an. Im ganzen ist 
das System, da es in vielen Fällen — in Großbritannien bis Mitte 1901 allein 
in 99 Betrieben — wieder abgeschafft ist, nicht sehr weit verbreitet. 
In England sind nach der Labour Gazette (1902, S. 70) noch 95 Firmen 
dabei verblieben (oder als solche bekannt). 1 ) Über 82 dieser Betriebe 
liegen nähere Angaben vor. Davon gehören 9 dem Druckerei 
gewerbe an, 8 der Nahrungs- und Genußmittelindustrie, 7 dem Ma 
schinen und Schiffbau, 6 der Textilindustrie, 5 der Chemie-, Glas- und 
Töpfereiindustrie, je 4 dem Baugewerbe, der Landwirtschaft, der Gas 
industrie, 3 der Metallindustrie usw. Soweit Berichte über die Gewinn 
anteile Vorlagen, die von diesen Firmen den Arbeitern, richtiger einem 
Teil ihrer Arbeiter, zugute gebracht wurden, stellte sich deren Durch 
schnittsbetrag im Vergleich zu den Gesamtlöhnen der Firmen, welche 
tatsächlich Gewinnanteile geben konnten, nach der Labour Gazette auf: 
1) Einsohl, der 13 Firmen, über die neuere Nachrichten nicht zu erlangen 
waren. Nach den späteren Angaben des Blattes hat sich die Zahl neuerdings ver 
mindert.
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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