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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

Object: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

5. Kapitel. Träger und Organe der Sozialpolitik. 
73 
Vorschriften verstößt und trotz Einspruchs des zuständigen Ministers 
dabei verharrt. Jede Kammer besteht je zur Hälfte aus Arbeitern 
und Arbeitgebern. Das Wahlrecht haben niederländische Staatsan 
gehörige beiderlei Geschlechts von mindestens 25 Jahren, die in einem 
von der Kammer vertretenen Gewerbe während des letzten Kalender 
jahres im Kammerbezirk tätig gewesen sind. Die Wählbarkeit steht 
den Wahlberechtigten im Alter von mindestens 30 Jahren zu. Aktives 
und passives Wahlrecht geht mit der Aberkennung der bürgerlichen 
Kechte oder der Verfügungsfreiheit über das Vermögen oder mit 
der Verurteilung zu mindestens sechsmonatlicher Gefängnis- oder 
Haftstrafe für die Dauer der Aberkennung oder der Strafe verloren. 
Die Wahlen erfolgen auf 5 Jahre. Die Zahl der Mitglieder wird 
in der Errichtungsverordnung festgesetzt und beträgt in der Regel 10. 
Der Vorstand der Kammer besteht aus den beiden Vorsitzenden, die 
von den Arbeitern und den Arbeitgebern aus ihrer Mitte gewählt 
werden und abwechselnd je ein halbes Jahr amtieren, und aus zwei 
weiteren Mitgliedern, ebenfalls je 1 Arbeiter und Arbeitgeber. Auf 
Vorschlag des Vorstandes wird ein Sekretär ernannt. Der Vorstand 
versammelt sich, so oft es der Vorsitzende für nötig hält oder ein 
Mitglied unter Angabe von Gründen beantragt. Die Kammer selbst 
versammelt sich mindestens 4 mal im Jahre und im übrigen so oft, 
als der Vorsitzende es für nötig hält oder die beiden anderen Vor 
standsmitglieder oder ein Drittel der Kammermitglieder es unter An 
gabe von Gründen schriftlich verlangen. Die Sitzungen sind nicht 
öffentlich. Reisekosten und Schadloshaltung für die Teilnahme an den 
Sitzungen werden den Mitgliedern und dem Sekretär nach näheren 
Bestimmungen der Errichtungsverordnung gewährt. Die Kosten der 
Kammer trägt der Staat. Die durch das Wahlgeschäft entstehenden 
Kosten hat die Gemeinde zu übernehmen. Diese stellt auch die nötigen 
Räume unentgeltlich zur Verfügung. 
Nach den Berichten der Arbeitskammern für 1902 sind errichtet 
1898 . 
.... 30 Arbeitskaramern 
1899 . 
.... 30 
55 
1900 . 
.... 19 
5) 
1901 . 
. . . . 7 
1902 . 
.... 10 
Im ganzen sind 96 Kammern gebildet, wovon 9 wieder aufgehoben 
worden sind, sodaß Ende 1902 noch 87 in Tätigkeit waren. Von diesen 
87 Kammern befinden sich in Amsterdam 10, in Rotterdam 9, in Haar 
lem 5, in Utrecht 5, im Haag 5, in Leiden 3, in Schiedam 3, in Gro 
ningen 3 usw., eine Erscheinung, die mit der Trennung der einzelnen 
Berufsgruppen zusammenhängt. Um einen Zusammenhang unter den 
einzelnen Kammern herzustellen, sind mehrfach Zusammenkünfte der
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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