Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

11. Kapitel. Beeinflussung der Arbeitsbedingungen durch Koalitionen. 275 
lind Gehilfen bestehend und durch einen besoldeten Sekretär unter 
stützt. Streitigkeiten über Auslegung des auf 5 Jahre festgesetzten 
neuen Tarifs werden durch Schiedsgerichte geschlichtet, die an allen 
Kreisorten und auf Antrag von je 2 tariftreuen Prinzipalen oder Ge 
hilfen an den größeren Druckorten errichtet werden. Gegen ihre Be 
schlüsse, falls sie nicht mindestens mit 2/3 Mehrheit gefaßt sind, findet 
Berufung an das Tarifamt statt. Dem Tarifamt unterstehen ferner 
die an den größeren Orten zu errichtenden Arbeitsnachweise. Der 
neue Tarif selbst, der am 1. Juli 1896 in Kraft trat, enthält außer 
den Vorschriften über die Lohnberechnung und Arbeitszeit die Be 
stimmung, daß der Prinzipal die Gehilfen voll beschäftigen oder sie 
anderenfalls für die Zeitversäumnis nach dem Durchschnitt der letzten 
30 Tage zu entschädigen hat. Der Tarif wurde 1901 revidiert und 
abermals auf 5 Jahre vereinbart. Dabei wurde u. a. die Einrichtung 
von Kreisämtern, welche die Lokalzuschläge der einzelnen Druckorte 
zu regeln haben, und die Bildung paritätischer Arbeitsnachweise inner 
halb der Tarifgemeinschaft vorgesehen. Die Zahl der tariftreuen 
Druckereien hat sich ständig vermehrt. 1897 war ihre Zahl 1631 
mit 18 340 Gehilfen an 469 Orten. Im Frühjahr 1904 waren es 4559 
Firmen mit 41 500 Gehilfen an 1382 Orten. 
In ähnlicher Weise haben sich neuerdings in zahlreichen deut 
schen Gewerben, z. B. im Buchbinder-, Bau-, Metallverarbeitungs-, 
Holzverarbeitungs-, Töpfer-, Steinsetz-, Baugewerbe usw. eine be 
trächtliche Anzahl von Tarifgemeinschaften für engere Bezirke und 
meist auf kürzere Perioden (1 oder 2 Jahre) gebildet. Ein Teil dieser 
Gemeinschaften ist freilich in ungünstigen Jahren wieder zugrunde 
gegangen. Außerdem ist zu erwähnen, daß sich nach dem Vorbilde 
des schon genannten Schweizer Stickereiverbandes 1889 im Königreich 
Sachsen ein sächsischer Stickereiverband zur Hebung der Hand- 
mascliinenstickerei in Sachsen, zu ihrer Erhaltung auf gesunder Basis, 
zur Bekämpfung der Überproduktion und zur Besserung der Lohn 
verhältnisse gebildet hat. Der Verband hatte in den ersten Jahren 
gute Erfolge, hat aber in der Zeit des Niederganges der sächs. Stickerei 
industrie in den 90 er Jahren seine Bedeutung verloren. Auch in der 
Rheinisch-Westfälischen Kleineisenindustrie (Solingen, Remscheid usw.) 
sind in den 80 er und 90 er Jahren gemeinsame Organisationen der Arbeit 
geber und der Arbeiter entstanden, ohne indes dauernde Erfolge zu erzielen. 
Die Erfahrungen mit den gemeinsamen Organisationen sind nach 
allem sehr ungleich, und es scheint fast, als ob ihre Widerstandsfähig 
keit in schlechten Zeiten nicht besonders groß ist. Das ließe sich 
damit erklären, daß in solchen Zeiten die Unterordnung unter einen in 
günstigeren Jahren geschlossenen Tarif vielen Einzelinteressen ent 
gegensteht, wodurch sich der innere Zusammenhang beträchtlich lockern 
18*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.