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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

11. Kapitel. Beeinflussung der Arbeitsbedingungen durch Koalitionen. 277 
noch wirken, kann keinen Augenblick geleugnet werden, wenn man 
auch nicht in das übertriebene Lob einstimmen kann, das namentlich 
den englischen Trade Unions eine Zeitlang in Deutschland gespendet 
wurde. Aber es fehlt — auch in England — keineswegs an erfolg 
loser und an nachteiliger Betätigung von Berufsvereinen. Menschen 
und Verhältnisse sind eben auch innerhalb desselben Landes nach 
Art und Beruf sehr verschieden, und die Voraussetzungen des Er 
folges sind deshalb sehr ungleich. In England waren im allge 
meinen die Voraussetzungen durch die politischen Zustände, die viel 
verbreitete Abneigung gegen doktrinäres Vorgehen, die besonderen 
Verhältnisse eines in starkem wirtschaftlichen Aufschwung begriffenen 
Inselreiches usw. trotz der Schranken der Koalitionsfreiheit günstiger 
als in anderen Ländern. Gleichwohl bezeichnet Schmolleb in seinem 
Jahrbuch (1901, S. 313 bei Besprechung des WEBsschen Buches Indu 
strial democracy, London 1897, die Gewerkvereine als „eine Form, 
deren Ausgestaltung die größten Schwierigkeiten bietet, die selbst in 
England nur in wenigen Beispielen wirklich vollendet funktioniert, 
auch hier noch sich zu vervollkommnen hat“. Eine kritiklose Über 
tragung günstiger Erfahrungen, die in England mit Gewerkvereinen 
gemacht sind, auf andere Länder mit anderen wirtschaftlichen und 
politischen Verhältnissen und mit anderen Volksgewohnheiten und 
-Charaktereigenschaften ist vollends verkehrt. Ist schon die nationale 
Arbeiterschaft eines Landes keine einheitliche kompakte Masse, so ist 
es die internationale Arbeiterschaft noch viel weniger, und deshalb 
können gleiche Mittel nicht überall gleich wirken. 
Was einer dem Gesamtwohle förderlichen Tätigkeit der Arbeiter 
berufsvereine besonders hinderlich war und ist, das ist bei den jüngeren 
englischen und noch mehr bei der Mehrzahl der festländischen Ge 
werkvereine deren Übergleiten aus dem Charakter eines rein wirt 
schaftlichen Vereines, der vornehmlich auf friedlichem Wege eine Bes 
serung der Arbeitsbedingungen erstrebt, in den eines politischen 
Vereins, der den Kampf um bessere Arbeitsbedingungen proklamiert 
und diesen Kampf vor allem als ein Mittel zur Vorbereitung eines 
großen und umfassenden Klassenkampfes ansieht. Es ist unmöglich, 
den bedeutenden Unterschied zu übersehen, der zwischen beiden Arten 
besteht. Der Berufsverein mit friedlichen Tendenzen kann zwar irren 
im Ausmaß seiner Forderungen und dadurch den Arbeitern Enttäu 
schungen und den Arbeitgebern Ungelegenheiten bereiten. Aber er 
ist seinem Wesen nach nicht geeignet und nicht im stände, die Grund 
lagen der heutigen gesellschaftlichen und staatlichen Zustände zu zer 
stören. Denn er erkennt diese Grundlagen von vornherein an und 
sucht von ihnen aus eine organische Aufwärtsentwicklung zu erreichen. 
Gut organisiert und verständig geleitet, kann er die Durchführung
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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