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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

330 
II. Teil. Arbeiterwuhlfaiirtspolitik. 
der obligatorischen Unfallversicherung, Italien mit dem Gesetz vom 
17. März 1898 wegen des Unfallversicherungszwanges der gewerb 
lichen Arbeiter — ohne Zwangsorganisation —. In der jüngsten Zeit 
haben die Niederlande durch Gesetz vom 2. Januar 1901, Schweden 
durch Gesetz vom 5. Juli 1901, die obligatorische Arbeiterunfallver 
sicherung geschaffen. Zu erwähnen ist noch das schwedische Gesetz 
vom 30. Januar 1891, das die eingeschriebenen Hilfskassen durch 
Staatszuschüsse und auf andere Weise zu fördern suchte. Luxemburg 
hat durch Gesetz vom 31. Juli 1901 die Zwangskrankenversicherung und 
durch Gesetz vom 5. April 1902 die Zwangsunfallversicherung geregelt. 
In Frankreich erging am 29. Juni 1894 ein Gesetz wegen der 
Krankenversicherungspflicht der Bergleute. Am 9. April 1898 folgte 
ein Unfallentschädigungsgesetz, das die Ansprüche aus Unfällen gegen 
den Arbeitgeber bezeichnet, ihre Erfüllung durch einen Garantiefonds 
sichert, aber den Unternehmern überläßt, wie sie sich dieser An 
sprüche wegen decken wollen, und einen eigentlichen Versicherungs 
zwang nicht ausspricht. Das Gesetz ist also als eine Mittelform 
zwischen obligatorischer Versicherung und der reinen Haftpflicht 
anzusehen. Einen ähnlichen Charakter hat das spanische Gesetz 
vom 30. Januar 1900, das belgische Gesetz vom 29. Dezember 1903, 
das griechische Gesetz vom 21. Februar 1901 wegen der Unfall 
entschädigung der Arbeiter und Unterbeamten in Berg- und Hütten 
werken. 
Dänemark hat durch Gesetz vom 9. April 1891 eine Altersunter 
stützung bedürftiger Greise außerhalb der Armenpflege eingerichtet; 
eine eigentliche Versicherung ist dadurch nicht begründet. Die Kranken 
fürsorge hat das Gesetz vom 12. April 1892 über die anerkannten 
Hilfskassen zu fördern gesucht, auch durch staatliche Zuschüsse. Bei 
den Unfällen hat sich Dänemark mit einem verschärften Haftpflicht 
gesetz vom 7. Januar 1898 — ergänzt für die Fischer durch Gesetz 
vom 3. April 1900 — begnügt. Den letzteren Weg war bereits 1897 
Großbritannien gegangen und hat durch Gesetz vom 30. Juli 1900 noch 
Ergänzungen hinzugefügt. Bezüglich der Krankenfürsorge ist es in 
England bei dem Hilfskassengesetz von 1875 verblieben. Verschärfte 
Haftpflichtgesetze haben u. a. auch Neuseeland (1898) und Westaustralien 
(1902) erlassen. In Neuseeland besteht seit 1898, in Neusüdwales seit 
1901 eine Versorgung der Greise, die aber nicht als Versicherung an 
gesprochen werden kann. 
Rußland hat im Spätsommer 1903 ein Gesetz erlassen, das die 
Unfallentschädigungspflicht der Unternehmer gegen die Arbeiter in 
Metallfabriken und Bergwerken ohne Begründung eines Versicherungs 
zwanges regelt. 
Die Gesetzgebung der Vereinigten Staaten hat bisher noch nichts
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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