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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I.Teil. Allegeines
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

26 
I. Teil. Allgemeines. 
Führung von Richard Cobden und John Bright durch die Ende der 
30 er Jahre gegründeten Anticornlawleague — mit dem Zentralsitz in 
Manchester — durchgefochten wurde. Auf dem Festlande hat sich 
namentlich nach 1848 der extreme Individualismus entwickelt. In 
Deutschland war sein Träger die Freihandelspartei und der Volkswirt 
schaftliche Kongreß. Auch in Deutschland liegen die praktischen 
Erfolge dieser Richtung auf dem handelspolitischen Gebiete. Dem 
staatlichen Eingreifen zugunsten der schwächeren Klassen leistete der 
extreme Individualismus überall den schärfsten Widerstand, obwohl 
Cobden selbst solche Eingriffe nicht unbedingt ablehnte. 
Die Gerechtigkeit erfordert, hervorzuheben, daß sowohl die Phy- 
siokraten wie Adam Smith nicht als die Vertreter so extremer An 
schauungen gelten können. Beide traten zwar entschieden für wirt 
schaftliche Bewegungsfreiheit ein, aber doch in anderem Sinne und 
von anderen Gesichtspunkten aus. Sie reagierten gegen die damals 
herrschende Bevormundung des wirtschaftlichen Lebens hauptsächlich 
deshalb, weil die damit verbundenen staatlichen Eingriffe in einseitiger 
Richtung erfolgten. Die physiokratische Lehre, wie sie von Franqois 
Quesnay begründet wurde, bekämpfte die staatlichen Eingriffe, weil 
sie als einseitige Bevorzugung der gewerblichen Produktion und des 
Exporthandels mit gewerblichen Erzeugnissen erschienen und so die 
Interessen der ackerbauenden Bevölkerung vernachlässigten. Adam 
Smith lehnte die staatliche Einmischung besonders deshalb ab, weil 
sie die Interessen der Arbeit und der Arbeiter gegenüber denen des 
Besitzes und der Unternehmer zurücksetzte, namentlich auch die 
Koalitionen der Arbeiter ungünstiger behandelte als die der Unter 
nehmer. Erst die spätere Weiterverarbeitung hat diese Lehren in 
extremer Weise umgestaltet. 
Wie bei dem Sozialismus ist auch bei dem wirtschaftlichen Indi 
vidualismus eine gemäßigte Richtung vorhanden, die in sozialpolitischer 
Beziehung zugänglicher ist, aber auch in wichtigen grundsätzlichen 
Anschauungen andere Wege geht. Der gemäßigte wirtschaftliche In 
dividualismus hat sich auf Kosten des extremen erheblich ausgedehnt. 
Dem Druck der Tatsachen, der auf die Gesetzgebung im Sinne eines 
Eingreifens zugunsten der Arbeiterklasse ein wirkte, konnten sich 
auch die Vertreter des Individualismus auf die Dauer nicht entziehen, 
wenn sie sich nicht von der Mitarbeit an einem wesentlichen Teil 
der neueren Gesetzgebung ausschließen wollten. Man mußte die Ver 
neinung schwerer sozialer Mißstände aufgeben, man mußte die Un 
zulänglichkeit der bloßen Selbsthilfe anerkennen und deshalb auch der 
Gesetzgebung und der öffentlichen Gewalt die Berechtigung zu Ein 
griffen in die Verhältnisse, zu Beschränkungen des freien Spieles der 
Kräfte zugestehen. Das sind aber Abbröckelungen von dem Grund
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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