Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

410 
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik. 
Von größerer praktischer Bedeutung ist es überhaupt, daß zur Be 
seitigung vorhandener Mißstände etwas Wirksames geschieht, als daß 
es im wesentlichen in einheitlicher Weise geschieht. Die Reichs- 
verwaltung hat nach den Erklärungen des Regierungskommissars in 
der Sitzung der Petitionskommission des Reichstags vom 3. Mai 1899 
ernste Bedenken gegen die reichsgesetzliche Regelung der Angelegen 
heit erhoben. Die Kommission hat sich dem angeschlossen. 
Die Reichsgesetzgebung hat im übrigen dem Bau von Arbeiter 
wohnungen eine wertvolle Förderung geleistet durch die Vorschrift 
des Invalidenversicherungsgesetzes t§ 164), daß die Versicherungsan 
stalten mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde ein Viertel, mit Ge 
nehmigung des beteiligten Kommunalverbandes oder Bundesstaats — ev. 
des Bundesrates — die Hälfte ihres Vermögens für solche Veran 
staltungen anlegen dürfen, welche ausschließlich oder überwiegend der 
versicherungspflichtigen Bevölkerung zugute kommen. Bis zu dem 
Gesetze vom 13. Juli 1899 konnte nur ein Viertel so angelegt werden. 
Die Erhöhung ist gerade im Interesse der Bestrebungen zur Verbesserung 
der Arbeiterwohnungsverhältnisse erfolgt. Nach den Motiven kann den 
früher besprochenen Rentenstellen gemäß § 80 des Invalidenversicherungs 
gesetzes u. a. auch eine Mitwirkung bei der Beteiligung der Versiche 
rungsanstalten an diesen Bestrebungen übertragen werden. Entsprechende 
Vorschriften sind 1900 für die Berufsgenossenschaften eingeführt. 
Dieser Überblick über die einschlägige Gesetzgebung zeigt, daß 
es — auch abgesehen von der unmittelbaren Bereitstellung staatlicher 
Mittel — an staatlichen gesetzgeberischen Maßnahmen auf dem Gebiete 
der Wohnungsreform nicht fehlt, daß aber im einzelnen recht verschieden 
vorgegangen ist. Weiter aber ergibt sich, daß schon nach dem Texte 
der betreffenden Gesetze und Verordnungen auf die Mitwirkung der 
Gemeindeorgane, gemeinnütziger Anstalten, auf Selbsthilfe begründeter 
Organisationen und Privater gerechnet wird. In der Tat ist gerade 
die Wohnungsfrage ein Gebiet, auf dem von den verschiedensten Seiten 
her gearbeitet werden kann und muß, weil keine der in Frage 
kommenden Stellen in alle Einzelheiten einzugreifen imstande ist. Eine 
gegenseitige Ergänzung der Selbsthilfe, Privathilfe, Gemeindehilfe und 
Staatshilfe liegt hier durchaus in der Natur der Sache. 
Was die Richtungen der Reformarbeit anlangt, so wird von vorn 
herein darauf verzichtet werden müssen, die aus der allgemeinen wirt 
schaftlichen Entwicklung sich ergebenden Ursachen für die ungünstige 
Gestaltung der Wohnverhältnisse der arbeitenden Bevölkerung aus der 
Welt zu schaffen. Die wachsende Dichte der Bevölkerung im ganzen, 
der Drang nach den Städten und in die industriellen Bezirke, die 
Stärke der einzelnen Familien, der enge Spielraum für den Wohnungs 
aufwand infolge der Lohn Verhältnisse lassen sich durch künstliche
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.