Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

13. Kapitel. Die Arbeitenvohimng-sfrage. 
419 
liehen für ortsansässige verheiratete oder sonst einem Familienhaushalt 
ungehörige Arbeiter in Betracht. Für auswärtige Arbeiter, die wegen 
der großen Entfernung von ihrem Wohnort nur die Sonn- und Feier 
tage zu Hause verbringen können, sind vielfach besondere Logierhäuser 
von den Arbeitgebern errichtet worden, um saubere, gesunde und billige 
Unterkunft zu ermöglichen. 
Umfassende Angaben über den Bau von Arbeiterwohnungen durch 
private Arbeitgeber liegen nur wenig vor. Daß allenthalben die großen 
Betriebe in dieser Richtung tätig sind, und daß manche darunter sehr 
Gutes geleistet haben, ergibt sich aus zahlreichen Einzelangaben in der 
einschlägigen Literatur, in Berichten von Aktiengesellschaften usw. 
Den Einzelheiten kann hier nicht nachgegangen werden. Nach einer 
Aufstellung für die Weltausstellung in Paris (1900) waren von in 
dustriellen Arbeitgebern in Deutschland am 1. Oktober 1898: 143 049 
Wohnungen, also rund 18 auf je 1000 Arbeiter der Betriebe mit 5 und 
mehr Arbeitern, erbaut. Diesen Durchschnitt überragen manche Be 
zirke sehr erheblich. Im Königreich Sachsen sind nach einer Angabe 
auf dem 6. Internationalen Wohnungskongreß zu Düsseldorf von 1902: 
3500—4000 Wohnungen von gewerblichen Arbeitgebern errichtet worden. 
Der sächsische Ministerialerlaß vom 31. März 1903 nennt diese Zahl 
im Vergleich mit anderen Teilen des Reiches „verhältnismäßig nicht 
sehr bedeutend“. Für ländliche Arbeiter liegen nach dem genannten 
Erlaß die Verhältnisse sehr ungleich; soweit für solche Arbeiter von Arbeit 
gebern Wohnungen errichtet worden sind, ist es fast durchgehends durch 
Rittergüter geschehen. Nach der „Ehrentafel“ der Zeitschrift „Der 
Arbeiterfreund“ sind von privaten Arbeitgebern (Einzelunternehmern 
und Aktiengesellschaften) für Wohnungsfürsorge bereitgestellt worden: 
1899 1 417 769 M. 
1900 2 313 608 „ 
1901 5 720 530 „ 
1902 2 088 355 „ 
1903 1411 634 „ 
Diese Beträge sind aber nicht ganz auf den Bau von Wohnungen 
durch Arbeitgeber zu rechnen, da auch Beihilfen zum Bau durch andere 
Organe und durch Arbeiter berücksichtigt sind. 
Die Gemeinden haben sich neuerdings in wachsendem Maße der 
Errichtung von kleinen Wohnungen für ihre eigenen Arbeiter und 
Unterbeamten zugewandt. In Deutschland ist das u. a. berichtet von 
Altona, Cassel, Danzig, Darmstadt, Dresden, Duisburg, Essen, Frank 
furt a. M., Freiburg i. Br., Göttingen, Hanau, Heidelberg, Karlsruhe, 
Kiel, Köln, Königsberg i. Pr., Konstanz, Mannheim, Nürnberg, Osna 
brück, Quedlinburg, Pforzheim, Stettin, Straßburg i. E., Stuttgart, 
Ulm, Wiesbaden usw. Da sich durch die Wohnungsbauten der Ge 
meinden für ihre eigenen Arbeiter und Unterbeamten das Angebot an
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.