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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

17. Kapitel. Die organisierte Selbsthilfe. 475 
Produktionsweise, welche von manchen erwartet worden war, ist 
nichts bemerkbar geworden. Auch die Förderung, die dem Genossen 
schaftswesen durch die 1895 errichtete Preußische Centralgenossen 
schaftskasse und durch die in den folgenden Jahren in Bayern, 
Württemberg, Baden, Hessen und Mecklenburg geschaffenen ähnlichen 
Veranstaltungen zugedacht war, hat den gewerblichen Produktiv 
genossenschaften nicht zu größerer Bedeutung verholten. 
In Deutschland waren vorhanden nach den Feststellungen des 
„Allgemeinen Verbandes der aut Selbsthilfe beruhendem deutschen 
Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften“: 
am 31. März 
Erwerbs- und Wirtsehaftsgenossen- 
schaften überhaupt 
gewerbliche Produktiv 
genossenschaften 
1891 
7 608 
151 
1896 
13 005 
129 
1901 
19 557 
254 
1902 
21 127 
303 
1903 
22 512 
323 
Dem genannten Verbände selbst gehörten 1902:11 gewerbliche 
Produktivgenossenschaften an mit 763 Mitgliedern, einem Betriebs 
kapital von 1,7 Mill. M. (darunter 528 509 M. Geschäftsguthaben der 
Mitglieder), mit 168133 M. Reserven, 1 035 009 M. Verkaufserlös und 
185148 M. Reingewinn. Die Erfolge der auf Begründung gewerb 
licher Produktivgenossenschaften gerichteten Bestrebungen sind hier 
nach nur bescheiden. Immerhin zeigen die Angaben, daß die Zahl 
der gewerblichen Produktivgenossenscbaften im Steigen begriffen ist. 
Ähnlich liegen die Dinge in anderen Ländern. In Belgien sind 
1901: 21 und 1902: 9 Produktivgenossenschaften errichtet; die Be 
wegung wird dort von sozialistischer Seite eifrig gefördert und 
hat verschiedene bemerkenswerte Gründungen hervorgerufen. Auch 
in Italien zeigt sich neuerdings ein wachsendes Interesse der Arbeiter 
für Produktivgenossenschaften, und es fehlt nicht an Beispielen erfolg 
reicher Tätigkeit; in den 60er Jahren war die Bewegung schon ein 
mal sehr lebhaft gewesen, ohne den Untergang der meisten damals 
entstandenen Produktivgenossenscbaften hindern zu können. In 
Dänemark, Schweden, den Niederlanden, in Frankreich usw. wird 
trotz vielfacher ungünstiger Erfahrungen der Bildung von Arbeiter 
produktivgenossenschaften wieder erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. 
Von Interesse ist, daß auch Japan in dieser Richtung tätig ist; man 
zählte dort 1902 unter 486 Genossenschaften 10 Produktivgenossen 
schaften. 
In Großbritannien sind den Arbeiterproduktivgenossenschaften 
bereits früh Sympathien, entgegengebracht worden. Schon 1830 
bestanden solche Genossenschaften, gingen aber später wieder ein. 
Seit Mitte des 19. Jahrh, beginnt eine neue Bewegung, die nicht
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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