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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

17. Kapitel. Die organisierte Selbsthilfe. 
481 
In Frankreich hatte sich die Zahl seit Mitte der 90 er Jahre ver 
mindert, ist aber neuerdings wieder gewachsen. Die Statistik führt auf: 
1895 .... 1217 Konsumvereine, darunter 509 Bäckereigenossenschaften. 
1897 .... 1199 „ „ 491 „ 
1900 .... 1463 „ „ 641 „ 
Die Mitgliederzahl war 1900 bei 421 Bäckereigenossenschaften 
85 036, bei 518 sonstigen Konsumvereinen 235728 usw. 
Die Mitglieder der Konsumvereine sind zum guten Teil nicht Ar 
beiter, sondern selbständige Handwerker, Beamte usw. In. Sachsen 
sind nach einer dem Landtage 1902 vorgelegten Denkschrift über Be 
steuerung der Großbetriebe im Kleinhandel 61 °/o der Mitglieder Fabrik 
arbeiter. Dieser Prozentsatz ist verhältnismäßig hoch; aber im ganzen 
sind jedenfalls die Arbeiter in der Mitgliedschaft überall reichlich ver 
treten. Ein Teil der Konsumvereine steht im In- und Auslande unter 
dem unmittelbaren Einfluß der sozialdemokratischen Partei. 
Der Umstand, der den Arbeitern wie überhaupt den auf geringes 
Einkommen angewiesenen Kreisen die Beteiligung an Konsumvereinen 
nahelegt, ist in der Hoffnung zu erblicken, daß auf diese Weise die 
Vermittlung des Kleinhandels umgangen werden und der Gewinn des 
Kleinhandels den Mitgliedern zufließen könne. Dazu bieten sich zwei 
Wege. Der Konsumverein kann seine Verkaufspreise seinen Selbst 
kosten möglichst nahe bringen, also zu möglichst niedrigen Preisen 
verkaufen, sodaß die etwa erzielte Ersparnis den Mitgliedern durch 
billige Bedarfsbefriedigung zugute kommt. Etwaige Überschüsse 
werden bei diesem Vorgehen meist nach Geschäftsanteilen verteilt. 
Nur ein kleiner Teil der Konsumvereine geht so vor. Die Mehrzahl 
folgt dem von den Pionieren von Rochdale gegebenen Beispiel, die 
üblichen Preise zu nehmen, die so erzielten reichlicheren Überschüsse 
aber in Gestalt der Dividende zu einem bestimmten Termin nach 
dem Umfang der Einkäufe den Mitgliedern zurückzuzahlen. Dieses 
letztere Verfahren übt auf die Mitglieder einen großen Reiz. Er kann 
sich unter Umständen steigern bis zu unnützen oder unklugen Ein 
käufen und zu dem Streben, durch Einkäufe für Nichtmitglieder den 
Umfang der Einkaufssumme und damit die Dividende zu erhöhen. 
Die neuere Gesetzgebung hat dem mehrfach zu steuern gesucht; in 
Deutschland kommt das Gesetz vom 12. August 1896 in Betracht, das 
durch Strafen die Beschränkung des Absatzes auf die Mitglieder her 
beizuführen sucht. Das Rochdaler Prinzip verspricht am meisten Er 
folg, wenn sich der Konsumverein auf den Verkauf der gangbarsten 
Artikel wirft. Das ist denn auch durchweg geschehen, obwohl bei 
solchen Artikeln am wenigsten Anlaß zu Klagen über zu hohe Preis 
aufschläge des Kleinhandels vorliegt. 
An das Streben, den Vermittlerlohn des Kleinhandels für die Mit- 
van »ekBoesht, Grundz. d. Sozialpolitik. 31
	        

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Stock Dividends. U.S. Gov. Print. Off., 1927.
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