Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

518 IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in bezug auf sonstige Personen usw. 
das Recht gibt, sich an der Gemeindekrankenversicherung auf eigene 
Kosten zu beteiligen. Mehrfach haben aber Landesgesetze eine Kranken 
versicherungspflicht der Dienstboten geschaffen oder deren Einführung 
ermöglicht. Die bayrische, auf dem Gesetz vom 29. April 1869 und 
dessen späteren Ergänzungen beruhende „Krankenhilfe“ gewährt u. a. 
auch den Dienstboten durch Vermittlung der Dienstgemeinde ärztlichen 
Beistand und Heilmittel, wofür die Gemeinde einen regelmäßigen Wochen 
beitrag von 15 Pfennig erheben kann. Die württembergische „Kranken 
versicherung“ — Gesetz vom 16. Dezember 1888 — ist für Dienstboten 
obligatorisch; sie gewährt für längstens 13 Wochen ärztliche Behand 
lung und kleine Heilmittel und verpflegt die erwerbsunfähigen Er 
krankten in Krankenhäusern. Statt der letzteren Verpflegung kann 
ein Verpflegungsgeld gegeben werden. Im Königreich Sachsen läßt 
das Gesetz vom 22. März 1888 eine obligatorische Dienstbotenkranken 
versicherung durch Ortsstatut zu. In Baden kann das Gleiche nach 
dem Gesetz vom 24. März 1888 durch statutarische Bestimmung einer 
Gemeinde oder des Bezirksrates geschehen. Durch Gesetz vom 7. Juli 1892 
ist dann die obligatorische Krankenversicherung für alle Dienstboten 
eingeführt worden. In Sachsen-Weimar hat die Gesindeordnung vom 
11. Oktober 1899 bestimmt, daß alle Dienstboten nach Maßgabe des 
Krankenversicherungsgesetzes gegen Krankheit zu versichern sind. 
Ausgeschlossen sind nur solche Orte, in denen eine vom Ministerium 
als gleichwertig mit der reichsgesetzlichen Fürsorge anerkannte Ver 
sicherung oder öffentliche Krankenpflege für Verpflegung und ärztliche 
Behandlung der Dienstboten auf 13 Wochen besteht. Hamburg hat 
seit 1890 eine obligatorische Krankenversicherung der Dienstboten, die 
im Jahre 1899 umgestaltet worden ist usw. 
Es ist mithin schon manches zur Einführung der obligatorischen 
Dienstbotenkrankenversicherung geschehen, und man darf annehmen, daß 
die Landesgesetzgebung auch in anderen deutschen Staaten noch in 
gleicher Richtung tätig sein wird. Eine öffentlichrechtliche Unfallver 
sicherung der häuslichen Dienstboten besteht dagegen noch nicht. Die Un 
fallversicherungsgesetze nehmen auf häusliche Dienste nur insoweit Bezug, 
als sie von den versicherungspflichtigen Arbeitern usw. des Betriebes 
neben ihrer Betriebsarbeit verrichtet werden auf Grund entsprechender 
Anordnung des Arbeitgebers oder seines Beauftragten. Außerdem kann 
auf Grund des Statuts für die Dienstboten, welche die Betriebsstätte 
besuchen oder auf ihr verkehren, eine Versicherung gegen Betriebs 
unfälle herbeigeführt werden. Daß die Dienstboten bei Unfällen im 
häuslichen Dienst nicht der reichsgesetzlichen Versicherung unterliegen, 
sondern sich gegebenenfalls auf Grund der allgemeinen Haftpflicht 
bestimmungen eine Schadloshaltung suchen müssen, erklärt sich daraus, 
daß die reichsgesetzliche Unfallversicherung nur mit den Betriebsun
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.