Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge der Sozialpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I.Teil. Allegeines
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

5. Kapitel. Träger und Organe der Sozialpolitik. 
61 
Außer den besprochenen zentralen Veranstaltungen finden sich in 
Deutschland noch mehrfach ähnliche Einrichtungen für engere Gebiete, 
wie das 1900 in München auf Anregung des dortigen Gewerbeinspek 
tors aus Privatmitteln errichtete Museum für Arbeiterwohlfahrt und 
das 1903 gebildete, aus der Auskunftsstelle für Arbeiterangelegenheiten 
des Instituts für Gemeinwohl und aus dem Verein für Förderung des 
Arbeiterwohnungswesens hervorgegangene „Soziale Museum“ in 
Frankfurt a. M. 
In Amerika ist von der League for social Service im Jahre 1902 
nach dem Vorbilde des Pariser Musee social ein Institute of social 
Service in Neuyork errichtet worden, das in diesem Zusammenhänge 
Erwähnung verdient. Auch in Moskau, Brüssel und Zürich bestehen 
ähnliche Veranstaltungen. In Budapest ist ein soziales Museum auf 
Veranlassung des Handelsministers im Entstehen begriffen. 
Im ganzen darf Deutschland nach dem Gesagten in Anspruch 
nehmen, daß es auf diesem Gebiete besonderen Eifer entfaltet hat. 
Mit der ständigen Ausstellung für Arbeiterwohlfahrt hat es überdies 
einen Weg beschritten, der einen guten Erfolg erwarten läßt, und der, 
wenn er auch nicht ohne weiteres auf andere Länder wird übertragen 
werden können, doch auch im Auslande die verdiente Beachtung 
finden dürfte. 
Bei allen museenartigen Veranstaltungen, die sich auf ein so im 
Fluß befindliches Gebiet beziehen, ist eine Gefahr nicht zu übersehen, 
nämlich die, daß der Inhalt der Ausstellung mit den tatsächlichen 
Verhältnissen nicht Schritt halten kann und veraltet. Wenn das ein- 
treten würde, so wäre es eine bedeutende Herabminderung des prak 
tischen Wertes der Einrichtungen. Die Hauptaufgabe der leitenden 
Organe ist, diese Gefahr abzuwehren. Dazu bedarf es einer ständigen 
und engen Fühlung mit den Kreisen des praktischen Lebens. In 
diesem Zusammenhänge erweist es sich als ein glücklicher Gedanke, 
daß in Deutschland der Leitung der ständigen Ausstellung ein sach 
verständiger Beirat zur Seite gestellt ist. Da er eine ansehnliche 
Zahl von Männern umfaßt, die entweder als Aufsichtsbeamte oder als 
Arbeitgeber oder als Arbeiter mit den tatsächlichen Verhältnissen 
aufs engste vertraut sind und bleiben, so kann von hier aus das 
Streben der Leitung, die Ausstellung immer auf der Höhe der Zeit 
zu halten, eine wirksame Unterstützung erfahren. Auch die Anregung 
des eigenen Interesses der Beteiligten an der Benutzung der Aus 
stellung zur Bekanntgabe ihrer Einrichtungen wird sich als rvertvoll 
erweisen. 
Daß die sozialen Museen und Ausstellungen ebenso wie die sozial 
statistischen Zentralstellen nicht nur Organe, sondern auch Objekte 
der Sozialpolitik sind, versteht sich von selbst, und es ist deshalb
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.