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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I.Teil. Allegeines
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

64 
I. Teil. Allgemeines. 
Gebiete lag, so groß, daß sie auf die Dauer nicht getragen werden 
konnte. Es erwies sich als notwendig, die Aufgabe auf bestimmte 
Organe zu übertragen, die sich ihr dauernd widmen und sich auf aus 
reichendes fachliches Wissen stützen können. 
Das sind die sachlichen Erwägungen, die sich für die Errichtung 
der Arbeitersekretariate geltend machen lasssn. Bei der Begründung 
des ersten derartigen Organes — in Nürnberg 1894 — haben freilich 
noch andere Erwägungen mitgesprochen. Es wurde damals dem 
Arbeitersekretariat auch die Aufgabe zugedacht, „die Gewerkschaften 
zu stärken und die den Gewerkschaften gleichgültig gegenüberstehen 
den Arbeiter zur Organisation hinüberzuziehen“; ferner dachte man 
sich, daß das Sekretariat gewisse Aufgaben der Gewerkschaften, z. B. 
die Auszahlung der Reiseunterstützung, übernehmen könne. Auch in 
späteren Fällen mag die Erwägung mitgewirkt haben, daß die Arbeiter 
sekretariate zugleich zu einer Stärkung der von der Sozialdemo 
kratie beeinflußten Arbeiterorganisationen beitragen könnten. Dadurch 
erhalten die Arbeitersekretariate einen politischen Beisatz, der viel 
leicht besser ganz vermieden wäre. Indessen sind die sachlichen 
Gründe, die für solche Organe sprechen, so stark, daß an dieser Stelle 
von einer Würdigung der eigentlichen Aufgabe der Arbeitersekretariate 
nicht abgesehen werden kann. 
Dem Nürnberger Beispiel sind die Gewerkschaften und Gewerk 
schaftsverbände noch an vielen Orten gefolgt. Bis Anfang 1903 waren 
in 41 deutschen Orten von Gewerkschaften Arbeitersekretariate er 
richtet. Vier Sekretariate sind inzwischen wieder eingegangen. Von 
den bestehenden Sekretariaten sind 35 an der Generalkommission der 
(sozialdemokratischen) Gewerkschaften beteiligt. Über 32 davon hat 
das Korrespondenzblatt der genannten Generalkommission 1903 Nr. 26 
nähere Angaben veröffentlicht. (Vgl. auch Reichsarbeitsblatt 1903 
Nr. 5, S. 378 ff.) Von den 32 Sekretariaten sind die meisten erst in 
den letzten Jahren entstanden, nämlich 1902: 5, 1901: 6, 1900: 6, 
1899: 8, 1898: 4. Eine Sonderstellung nimmt darunter das am 
1. Januar 1902 eröffnete Gothaer Arbeitersekretariat ein; es erhält 
aus Staatsmitteln eine Jahresunterstützung von 2000 M. für Ver 
waltung und von 200 M. für Anschaffung von Gesetzbüchern und 
bestreitet damit im wesentlichen seine Ausgaben. Die Leitung ist 
einer Kommission von 7 Mitgliedern übertragen, in der auch der Ge 
werbeverein, also eine Arbeitgebervereinigung, vertreten ist. Noch 
anders ist der Charakter des am 1. Jan. 1899 eröffneten Arbeiter 
sekretariates in-Ulm und des am 1. Januar 1903 eröffneten Arbeiter 
sekretariates in Kaiserslautern. In beiden Fällen handelt es sich um 
eine Gemeindeanstalt. Die Aufsicht führt in Ulm der Gemeinderat 
bzw. der Vorstand der Arbeitsvermittelungs- und Wohnungskommission
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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