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Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

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Bibliographic data

fullscreen: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
876560443
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2470
Document type:
Monograph
Author:
Bosenick, Alfred http://d-nb.info/gnd/116266589
Title:
Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

9 8 
ten, die glänzende technische Leistungen 1 ) vollführten, weil das 
Erbohren der Felder nicht mehr Mittel zum Zweck war, sondern 
Selbstzweck ward. 
In Preussen besteht eine fast absolute Schürffreiheit, d. li. 
P'reiheit zum Suchen nach verleihbaren aber noch nicht ver 
liehenen Mineralien mit der Absicht, deren Verleihung nachzu 
suchen 2 ). Durch Schürfen (z. B. Erbohren tiefliegender Kohlen- 
flötze) kann ich aber fündig werden, und der nachgewiesene Fund 
ist Vorbedingung jeder bergrechtlichen Verleihung. Bin ich fün 
dig geworden, so kann ich muten, d. h. den Antrag auf Verlei 
hung des Bergwerkseigentums stellen. Nach preussischem Rechte 
muss der Finder innerhalb einer Woche nach der Entdeckung 
Mutung einlegen, da sonst sein Vorrecht erlischt; sodann hat er 
erstmalig 6 Wochen Zeit bis zur Feldesstreckung. Für jede 
Mutung muss ein bestimmtes Feld begehrt werden, nämlich bis 
zu 500000 Quadratlachter = 218,9 ha. »In dieser Ausdehnung 
kann dem Felde jede beliebige, den Bedingungen des § 26 ent 
sprechende Form (soweit es die Oertlichkeit gestattet, Felder von 
geraden Linien an der Oberfläche und von senkrechten Ebenen 
in die ewige Teufe begrenzt) gegeben werden. Jedoch muss der 
Fundpunkt, bezvv. der frühere Aufschluss des Mineralvorkommens 
eines verlassenen Bergwerks stets in dieses Feld eingeschlossen 
werden. Auch dürfen je 2 Punkte der Begrenzung .... bei 500 000 
Quadratlachtern nicht über 2000 Lachter (= 4184,8 m) von einan 
der entfernt liegen.« (§ 27 Abs. 2 Allg. Preuss. Bergg.) 
Nun kann der Muter bis zur Verleihung auf Teile des ge 
muteten Feldes beliebig verzichten, er kann auf die Mutung (also 
auf das gemutete F'eld) überhaupt Verzicht leisten und auf den 
seiner Mutung zugrunde liegenden Fund neu muten und ein ganz 
neues Feld begehren. Dies kann er so oft tun, wie er will 3 ). 
Damit kann er in einem Kreise von ca. 4 km das Konkurrenz 
bohren unmöglich machen, da er den Fundpunkt eines andern 
einfach durch entsprechende Feldesstreckung überdecken würde. 
So kann der fündig Gewordene in Ruhe weiter bohren, um sein 
Feld zweckentsprechend abzurunden. Solches fand wohl beson 
ders statt, seitdem die tiefen Bohrungen sehr kostspielig wurden. 
1) Vgl. das gleich in Anm. 5 Seite 99 über die Internationale Bohrgesellschaft 
Gesagte. 
2) Arndt, Bergbau und Bergbaupolitik. 40. 
3) Arndt 1. c. 44.
	        

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Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
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