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Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

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Bibliographic data

fullscreen: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
876560443
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2470
Document type:
Monograph
Author:
Bosenick, Alfred http://d-nb.info/gnd/116266589
Title:
Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

IO 
Produktionskosten zu Hause drücken. Ein Mittel hierzu war die 
Einführung der maschinellen Streckenförderung. 
Von einigen Seil förderungen z. B. hatte die Grube Hed 
wigswunsch 1897 — 8 mit 14,7 Pf. pro tkm. das ungünstigste 
Resultat. Hier sind nämlich zahlreiche Krümmungen und grosse 
Höhendifferenzen zu durchfahren. So kam es, dass bei 29027 M. 
Anlagekosten (Maschinen, Dampf, Signale u. s. w.) und bei 
5280 M. Seilkosten die Betriebskosten vom 1. November 1897 
bis 31. Oktober 1898 28452 M. (Löhne, Material, Reparaturen, 
Seilverschleiss, io°/ 0 Amortisation des Anlagekapitals) ausmachten. 
Andere günstigere Resultate waren 5,3 Pf. pro tkm im Ost 
felde der Königin-Luise-Grube; 7,5 Pf. pro tkm auf der Kons. 
Florentine-Grube und 1,96 Pf. pro tkm im Westfelde der 
Königin-Luise-Grube. Das letzte ausserordentlich günstige Resul 
tat ist einmal in der guten Beschaffenheit und Geeignetheit der 
Förderstrecken zu suchen, sodann aber darin, dass die Anlage, 
»so gut wie vollständig« ausgenutzt wurde. 
Im Ruhrbezirke ging man erst im letzten Jahrzehnte 
des vorigen Jahrhunderts x ) dazu über, bei der Grubenförderung 
die organisch erzeugte Kraft in ausgedehnterem Masse durch die 
mechanische zu ersetzen. Es dürfte von Interesse sein, dem das 
entsprechende Jahr 1850 in England und 1862 im Saarbrücken- 
schen entgegenzusetzen. Nun weisen die Berichte unter den 
Gründen des langen Festhaltens an der »bewährten« Pferde 
förderung den Einfluss des »Herkommens« von sich. Man be 
gründet es vielmehr mit den zahlreichen Kurven in den Strecken, 
ja selbst in den Querschlägen und mit dem gebrächen und 
quellenden Gestein. Als Gründe für Einführung der mechanischen 
Förderung werden angeführt: die Lasten der sozialpolitischen 
Gesetzgebung 1 2 ) und der in den Betrieb oft tief eingreifenden 
Bergpolizei-Vorschriften; der hohe Lohn (besonders seit 1889) 
der Schlepper und Pferdeführer; endlich die Krankheiten der 
1) Vgl. Entw. Bd. V. 56 f. 
2) Hieran ist richtig, dass die pro Kopf der Belegschaft steigenden Kosten 
der sozialpolitischen Gesetzgebung ein Teurerwerden der menschlichen Arbeitskraft 
bedeuten, also in verstärktem Masse zu ihrer Ersetzung beitragen. Inwieweit diese 
Kosten jedoch eine »Last« bilden, lässt sich durch Berechnung pro Kopf nicht er 
ledigen , sondern nur durch Berechnung pro Tonne Förderung. Diese letzte 
richtige Methode ist jedoch nicht sehr beliebt, denn sie ergibt nur kleinere Beträge, 
denen, wie z. B. weiter unten für das Saargebiet gezeigt ist, wachsende Ueberschüsse 
auch pro Tonne gegenüber stehen.
	        

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Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
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