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Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

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Bibliographic data

fullscreen: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
876560443
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2470
Document type:
Monograph
Author:
Bosenick, Alfred http://d-nb.info/gnd/116266589
Title:
Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

27 
den die Wirklichkeit natürlich noch verschieden anders baut, als 
er eben beschrieben ist. Bei druckhaftem Gebirge findet sich 
ein Türstock dichter neben dem andern als sonst. Nach Stärke 
des Holzes und Weite des Querschnittes werden zu einem Tür 
stocke für 3—7 M. Tannenholz, bezw. für 5—12 M. Eichenholz 
verwendet. Dazu kommen noch 3—4 M. für das Zurichten des 
Holzes für den Einbau und der Arbeitslohn. Ein solcher Tür 
stock wird aber alle Meter einmal gesetzt, und die dazwischen 
befindlichen Felder werden mit Brettern verbaut. Das Holz 
material ist Eiche und Tanne. Heute erkennt man für die Eiche 
eine absolute Ueberlegenheit nicht mehr an, wohl aber ist sie 
widerstandsfähiger gegen Moderung und Fäulnis und gegen Zer 
setzung durch ausziehende Wetter als die Tanne, deren Holz man 
zu imprägnieren versucht, was aber ziemlich teuer ist. 
Bei breiten Strecken griff man zum Ausbau mit eisernen 
Kappen (1875 Ruhrgebiet). Hierzu benutzte man zuerst die 
schweisseisernen Eisenbahnschienen. Diese aber wurden ein sel 
tenes Altmaterial und dazu noch von anderer Seite (Eisenindu 
strie) gefragt. Die Eisenbahnstahlschiene aber war für Ausbau 
zwecke nicht zu gebrauchen, da sie den Druck nicht durch Bie 
gung anzeigte, sondern mit einem plötzlichen Knalle zersprang. 
So fertigte die Eisenindustrie besondere I-Träger aus weichem 
Flusseisen an, die teurer waren als alte Schienen, für die aber 
der Bergbau ein grosses Absatzgebiet wurde. Diese Schienen 
kappen werden nicht nur gerade, sondern auch gebogen herge 
stellt, sodass sie dem Druck mit einer Wölbung begegnen. Die 
einzelnen Holzteile oder Holz und Eisen sind leicht zu verbinden. 
Anders ist es bei völligem Eisenausbau, der schwer und massig 
ist, und dessen Reparatur schwierig ist. Wo aber günstige Be 
dingungen sind, also in erster Linie nicht zu starker Druck, und 
wo kein Salzwasser vorhanden ist, da hat der Eisenausbau bei 
oft höheren Anlagekosten doch einen grossen Vorteil. Es ist 
seine Dauerhaftigkeit. So war z. B. vor 1885 in Saarbrücken je 
nach Qualität des Holzes zu Türstöcken das eiserne Gestell um 
39—161 % für einspurige, um 17—128 % für zweispurige Strecken 
teurer als das hölzerne 1 ). Aber der Eisenausbau war doch ren 
tabler, wenn die Strecken lange offen gehalten werden sollten. 
Der ursprüngliche Eisenausbau mit eisernen Ringen und Bogen 
1) Nasse, Technischer Betrieb. 1. c. 29.
	        

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Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
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