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Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

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Bibliographic data

fullscreen: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
876560443
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2470
Document type:
Monograph
Author:
Bosenick, Alfred http://d-nb.info/gnd/116266589
Title:
Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

— 45 — 
in den letzten Jahren einige allgemeine Durschnittszahlen anzu 
führen. 
In Oberschlesien gelten Plötze unter r,5 m als unbauwürdig 1 ). 
Für 1893 berichtet Nasse 2 ) folgendes: »In Oberschlesien ist ähn 
lich wie in Nordamerika der Kohlenreichtum gegenwärtig noch 
so gross, dass trotz der dortigen niedrigen Arbeitslöhne Flötze 
unter 1 m nirgends, auf manchen Gruben nicht einmal Flötze 
unter 1,50 m gebaut werden«. Mitte der 1890er Jahre war von 
den ganzen hangenden Flötzen kein einziges mit Nutzen zu bauen 3 ). 
Aber auch allzumächtige Flötze sind teuer zu gewinnen. So 
steigen bei über 4 m Mächtigkeit die Gewinnungskosten und die 
Abbauverluste 4 ). Diese betragen oft 25—35% 5 * ). 
Im Ruhrbezirke wurden um die Mitte der 1890er Jahre etwa 
70 Flötze von durchschnittlich! m Mächtigkeit als bau 
würdig angesehen °). Es sind jedoch Mächtigkeiten von 50 cm 
noch bauwürdig, wenn sie auch »nicht mehr gern« gebaut wer 
den 7 ). Nasse 9 ) sah 60 cm als unbauwürdig an, auch im Saar 
gebiete. 
In Frankreich und Belgien 9 ) sind Flötze von 40 cm noch 
bauwürdig; in den 1880er Jahren hielt Demanet Flötze unter 
40 cm nur bei besonderer Qualität für bauwürdig 10 11 ). 
Die Bauwürdigkeit in England ist minimal im Durchschnitt 
50 cm 11 ). In Durham und Northumberland galten um 1893 Flötze 
unter 70 cm als unbauwürdig 8 ). Heute besitzen die bisher in gros 
sen Tiefen gebautenFlötze fast durchweg Mächtigkeiten über9i,4cm. 
Nur als Ausnahmen werden Flötze von 56,6 und 90 cm gebaut 12 ). 
Es ist jedoch zu bemerken, dass gerade die stärksten Flötze 
besonders zum schädlichen Raubbau reizen. So sagt Gutmann: 
»Es ist eine traurige Erscheinung und steht mit unserem gegen 
wärtigen bergtechnischen Wissen und angesammelten Erfahrungen 
durchaus nicht im Einklänge, dass man allgemein nur in jenen 
1) Müller-Hussmann, Gl.A. 1903. 917. 2) Nasse, Kohlenvorräte 7. 
3) Vgl. Festgabe für den V. allgemeinen deutschen Bergmannstag. Breslau 1892. 
4) Wachsmann, Das neue Schlammversatzverfahren beim oberschlesischen Stein 
kohlenbergbau Gl.A. 1903. 81. 
5) 1. c.; auch Wiskott, Die neueren Aufschlüsse in Oberschlesien Gl.A. 1903. 98. 
6) Leo Cremer, Gl.A. 1893. 900. 
7) Gutmann, im Berg- und Hüttenmännischen Jahrbuche 1899. 207. 
8) Nasse, Kohlenvorräte 7. 9) 1. c. Anm. 5. u. 6. 
10) Demanet, Der Steinkohlenbergbaubetrieb 11. 
11) Gutmann, 1. c. 208. 12) Gl.A. 1903. 1235 f.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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