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Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

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Bibliographic data

Full text: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
876560443
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2470
Document type:
Monograph
Author:
Bosenick, Alfred http://d-nb.info/gnd/116266589
Title:
Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

86 
zu lassen. 
Um dies zu erreichen werden mit zunehmender Kapitalkon 
zentration und -immobilisation die Verträge der Interessenten im 
mer straffer: das gegebene Wort genügt allein nicht mehr, diver 
gierende Interessen werden durch abschreckende Konventional 
strafen gebändigt und so wird (wenigstens äusserlich) die Interes 
senharmonie hergestellt. 
So bildet die grosse Kapitalimmobilisation und die damit 
einhergehende Schwerübertragbarkeit und Schwervermehrbarkeit 
der Kapitalien den letzten Grund für die Entstehung kartellarti 
ger Gebilde. Ein Zusammenhang, den Brentano zuerst aufge 
stellt hat 1 ). 
Praktisch ist nach diesen Ausführungen also der Schutz der 
Schwachen die Aufgabe echter Kartelle. Sie treiben »Mittelstands 
politik« im Sinne der Hemmung technischen und wirtschaftlichen 
Fortschrittes. Wir haben die Gefahren charakterisiert. So hat 
das Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat tatsächlich die Mager 
kohlenzechen an der Ruhr am Leben erhalten, obwohl man schon 
Ende der 1880er Jahre glaubte, dass »der eigentliche alte Ruhrberg 
bau dem Ende entgegengehe 1 2 )«. Ihre obere Sohle ist erschöpft, und 
ausserdem ist die Förderung hochwertiger Kohle bei anderen 
Zechen vermehrt 3 ). Die Selbstkosten dieser kleineren Zechen 
sind »wesentlich höher als die der grösseren Unternehmungen, und 
zwar in dem Masse, dass, während die grösseren Unternehmungen 
jetzt höhere Erträgnisse liefern, die kleineren vielfach entwe 
der nur gerade ihre Selbstkosten decken, oder sogar noch Zu 
bussen für die Aufrechterhaltung des Betriebes und nicht etwa 
für neue Anlagen einziehen müssen«! 4 5 ) 
Damit wäre die »gewisse Rente«, die zum »rationellen Be 
triebe« nötig ist, nicht einmal trotz des Kartells vorhanden. Nach 
Kirdorfs Worten bilden diese kleinen Zechen ein Hemmnis, sodass 
ein Herabsetzen der Preise die Magerkohlenzechen an der Ruhr 
töten würde 6 ). Man hat also durch das Syndikat das Prinzip 
der Wirtschaftlichkeit verletzt, indem man die südlichen Zechen 
1) Lujo Brentano, Die beabsichtigte Neuorganisation der deutschen Volkswirt 
schaft. Süddeutsche Monatshefte I. Jahrg. 4. Heft. 
2) Kartellrundschau I. 334. (Verhandl. über das Kohlensyndikat). 
3) 1- c. 334. 
4) Jahresbericht des Bergbauvereins 1903. I. 8. 
5) Kartellrundschau I. 340. auch 400.
	        

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Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
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