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Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
877373647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2112
Document type:
Monograph
Author:
Rybark, Joseph http://d-nb.info/gnd/103617865X
Title:
Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
Edition:
Sonderabdr.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft. Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 55 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Steigerung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Das Wachstum des Ackerlandes und die Entwicklung der Anbauverhältnisse
  • Die Steigerung der relativen und absoluten Ernteerträge während des ganzen Jahrhunderts
  • Die Entwickelung der letzten Jahrzehnte im Besondern
  • Die deutsche Viehzucht im 19. Jahrhundert
  • Die Steigerung der Fleischerzeugung
  • Die Steigerung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion

Full text

4* 
Butter und Käse verarbeitet. Dabei liefern 1000 kg Milch mit 125 kg 
Trockensubstanz 35 kg Butter mit 29,4 kg Trockensubstanz, 125 kg Butter 
milch mit 15 kg Trockensubstanz, 63 kg Magerkäse mit 33 kg Trocken 
substanz und 777 kg Molken mit 47 kg Trockensubstanz. 1 ) Ausser auf 
Butter und Magerkäse wird aber auch viel Milch auf Fettkäse verarbeitet. 
Wir nehmen darum an, dass von der Trockensubstanz, die in 1000 kg 
Milch enthalten ist, 60 kg in Form von Butter, Käse usw. von den Menschen 
konsumiert werden. Von obigen 14459050450 kg Milch kommen also noch 
867543027 kg Trockensubstanz als Menschennahrung in Betracht. Mit 
den 690497930 kg, die in Form von Vollmilch genossen werden, ergeben 
sich also 1558040957 kg Milchtrockensubstanz als menschlicher Konsum. 
Um diese Milchtrockensubstanz in Fleisch umzuwandeln, würde man sie am 
zweckmässigsten an Kälber verfüttern. Bei diesen bewirken nach den 
UntersucMngen von Soxhlet u. a. 1,1—1,25 kg verfütterte Milchtrocken 
substanz eine Körpergewichtszunahme von 1 kg. Wir können also 1,25 kg 
Milchtrockensubstanz = 1 kg Kalbfleisch rechnen und die gesamte von den 
Menschen konsumierte Milchtrockensubstanz = 1246432 766 kg Kalbfleisch 
setzen. 
Um das an die Pferde verabreichte Futterquantum zu berechnen, 
nehmen wir nach den Wolffsehen Fütterungstabellen an, dass ein Pferd 
im Durchschnitt im ersten Lebensjahre (neben der Muttermilch) 4 kg, im 
zweiten 8 kg und in jedem weiteren Jahre 10 kg Trockensubstanz pro 
Tag als Futter braucht. Die 4195361 Pferde des Jahres 1900 haben 
demnach 14675159340 kg Trockensubstanz verbraucht. Das an die Pferde 
verabreichte Futter hat für gewöhnlich ein solches Nährstoffverhältnis, 
dass man damit auch Ochsen mästen könnte. Nach den bezüglichen 
physiologischen Untersuchungen bewirken im Durchschnitt 10 kg an Ochsen 
verfütterte Trockensubstanz eine Lebendgewichtszunahme von 1—1,2 kg. 
Die gesamte an Pferde verfütterte Trockensubstanz kann man also gleich 
1467515934 kg Rindfleisch setzen. 
Weiterhin ist der Konsum der Menschen zu verrechnen. Nach den 
Untersuchungen des Deutschen Landwirtschaftsrates werden in Deutschland 
zur menschlichen Ernährung 171 kg Brotgetreide pro Kopf und Jahr 
benötigt. Da für den menschlichen Konsum nur das Mehl in Rechnung 
zu stellen ist, während die Abfälle verfüttert werden, so können wir die 
171 kg Brotgetreide = 130 kg Mehl setzen. Neben dem Mehl kommen die 
Hülsenfrüchte in Betracht. Aus der Anbau-, Ernte- und Handelsstatistik 
ist zu ersehen, dass im Jahre 1900/01 nach Abzug eines gewissen Quantums 
als Viehfutter auf den Kopf der Bevölkerung ungefähr 4 kg Hülsenfrüchte 
gekommen sind. Eine gleichgrosse Menge können wir als Konsum an 
Graupen, Grütze, Hirse und ähnlichem annehmen. Den Verbrauch an 
0 Für diese und die folgenden Ziffern über die Ausbeuteverhältnisse in den land 
wirtschaftlichen Nebengewerben usw. vergleiche ausser den bezüglichen Handbüchern be 
sonders Mentzel u. von Lengerkes landwirtschaftlichen Kalender und Muspratts 
Theoretische, praktische und analytische Chemie. Encyklopädisches Handbuch der tech 
nischen Cemie.
	        

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Die Steigerung Der Produktivität Der Deutschen Landwirtschaft Im Neunzehnten Jahrhundert. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft. Gartenbau und Forstwesen, 1905.
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