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Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
877373647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2112
Document type:
Monograph
Author:
Rybark, Joseph http://d-nb.info/gnd/103617865X
Title:
Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
Edition:
Sonderabdr.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft. Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 55 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • "Wohin weiter"
  • Title page
  • Contents
  • I. Finanzielle Lage des Staates
  • II. Umsichgreifendes Elend und Unzufriedenheit
  • III. Nothilfsmittel
  • IV. Rationelle Mittel
  • V. Schlusswort

Full text

KARTOGRAPHISCHES, FRÜHER MILITÄRGEOGRAPHISCHES 
INSTITUT 
Das als Bundesbetrieb geführte Kartographische In- 
stitut ist seiner hauptsächlichen und eigentlichen Zweck- 
destimmung nach eine staatliche Anstalt zur Durchführung 
aller kartographisch - reproduktionstechnischen . Arbeiten 
ın den von Staats wegen hergestellten Kartenwerken und 
Katastralmappen. Wie schon sein Untertitel‘ besagt, ist 
es aus dem ehemaligen Militärgeographischen Institut 
hervorgegangen, von dem es mit samt dem Instituts- 
zebäude, Wien VIII, Hamerlingplatz, den gesamten 
xartographischen und reproduktionstechnischen Apparat 
übernommen hat, während die vermessungstechnischen 
Abteilungen des Militärgeographischen Institutes dem 
Bundesamt für Fich- und Vermessungswesen ange- 
gliedert worden sind. Diese Aufteilung ist vorgenommen 
worden, um das Kartographische Institut unter Aus- 
nützung seiner technischen Hilfsmittel vollkommen auf 
kaufmännische Basis zu stellen, wodurch allein es mög- 
ich war, die für die Bedürfnisse der Republik Oester- 
teich zu umfangreichen Einrichtungen des Militärgeogra- 
ohischen Institutes unter Schonung zahlreicher Existenzen 
vor dem Brachliegen zu bewahren. Im übrigen ist seither 
bereits. eine weitgehende Konzentration des Betriebes 
durchgeführt worden, die am besten dadurch augenfällig 
wird, daß ein ganzer Trakt des Institutsgebäudes für 
Wohnzwecde (23 Wohnungen) adaptiert werden konnte. 
Die Herstellung der staatlichen Karten erfolgt in 
steter Zusammenarbeit des Kartographischen Institutes 
nit dem Bundesvermessungsdienste. Das Kartographische 
Mstitut übernimmt die Resultate der von den Topo- 
zraphen des Bundesamtes für FEich- und Vermessungs- 
wesen geleisteten Feldarbeiten und stellt in der „Geripp- 
and Terrainzeichnungsabteilung” die reproduktions- 
fähigen Reinzeichnungen her, nach denen mit Hilfe der 
Photographie und Galvanoplastik die Druckformen in 
Kupfer-, Stein- oder Aluminium erzeugt werden. Bei 
den offiziellen Karten wird grundsätzlich mit Kupfer- 
Tiefdruckplatten gearbeitet, weil diese nach einem vom 
Kartographischen Institut besonders: ausgebildeten Ver- 
fahren die leichte Durchführung von Korrekturen und 
Urgänzungen. wie die Nachtragung neuer Straßen, 
Fisenbahnen und sonstiger Veränderungen in der Natur 
zestatten. Die eigentliche Druckarbeit fällt der Presse- 
ıbteilung zu, der ein modernster Bestand an Kupfer- 
ınd Steindruck-, Hand- und Schnellpressen, sowie an 
3ummidruck-Rotationspressen zur Verfügung steht. Bei 
ıchtstündiger Arbeitszeit gestattet diese maschinelle 
\usrüstung Höchstleistungen bis zu 100.000 Drucken 
m Tag. Zu den im staatlichen Interesse ausgeführten 
\rbeiten des Kartographischen Institutes gehört auch 
lie Reproduktion der Katastralmappen, die früher im 
‚ithographischen Institut des Grundsteuerkatasters her- 
zestellt worden sind. Dieses Institut wurde im Jahre 1922 
nit dem Kartographischen Institut vereinigt, wodurch 
äne weitgehende Vereinheitlichung der reproduktions- 
echnischen Einrichtungen des Vermessungswesens und 
ne bedeutende Ersparnis an Personal und Raum er- 
ielt worden ist. Bei der Reproduktion der Katastral- 
nappen kommt ein im ehemaligen Lithographischen 
nstitut herausgebildetes photomechanisches Reproduk- 
‚jonsverfahren mit Zinkplatten in Anwendung. 
Neben der Herstellung und Evidenzhaltung der offi- 
:jellen Staatskarten besorgt das Kartographische Institut 
ıuch den Verlag von Wintersport-, Verkehr-, Schul- und 
Wandkarten. Erfreulicherweise haben gerade in letzter 
7eit die Privatbestellungen kartographischer Ar- 
‚eiten einen ganz bedeutenden Aufschwung erfahren. 
Zesonders zu erwähnen wäre auf dem Gebiete der für 
>rivate geleisteten kartographischen Arbeiten der im 
Cartographischen Institut hergestellte, mit Beginn des 
etzten Schuljahres in den Wiener Hauptschulen einge- 
ührte Mittelstufenatlas, der nach dem Urteil führender 
3eographen und Schulfadchmänner Oesterreichs und 
Deutschlands eine bewundernswerte Leistung auf karto- 
sraphischem und drucktechnischem Gebiete darstellt. In 
Wien und in allen Landeshauptstädten bestehen be- 
;ondere Lieferungsstellen für die Erzeugnisse des In- 
;titutes, das auch im Hause selbst ein eigenes Verkaufs- 
‚;ortiment unterhält. Für den Auslandsabsatz ist durch 
Abschluß von Kommissionsverträgen mit hervorragenden 
ausländischen Verlegern gesorgt 
EICH- UND VERMESSUNGSWESEN 
Als eine. der frühesten nach dem Umsturze im Inter- 
esse der Verwaltungsvereinfachung durchgeführten or- 
zanisatorischen Maßnahmen erfolgte mit Vollzugs- 
Anweisung der Staatsregierung vom ©. Juli 1919 die Zu- 
;ammenfassung des gesamten staatlichen Vermessungs- 
wesens und Unterstellung der bis dahin auf verschie- 
lene Ressorts aufgeteilt gewesenen Dienststellen dieses 
Verwaltungszweiges unter das damalige Staatsamt für 
Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten. Zu diesem 
Zwecke wurde die bis dahin zur Finanzverwaltung ge- 
Yrige Generaldirektion des Grundsteuerkatasters 
Nit dem aus dem Wirkungsbereiche der Unterrichtsver- 
Waltung ausgeschiedenen Gradmessungsbureau 
and den vermessungstechnischen Abteilungen 
les Militärgeographischen Instituts indem neugeschaffenen 
‚Bundesvermessungsamt” vereinigt. Im Zuge der Weiter- 
ührung der Reformmaßnahmen wurde dieses Amt zu 
inde des Jahres 1923 dadurch umgestaltet, daß in seinen 
Wirkungsbereich auch das bundesstaatliche Eichwesen 
»inbezogen wurde. Das so erweiterte Amt führt seither 
lie Bezeichnung „Bundesamt für Eich- und Vermes- 
sungswesen” und ist unter der Leitung eines dem höheren 
echnischen Dienst angehörenden Vorstandes, der den 
"itel Präsident führt, direkt dem Bundesministerium für 
landel und Verkehr unterstellt. Die Leitung dieses 
ımtes sowie die vermessungstechnische Gruppe desselben
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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