Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
877373647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2112
Document type:
Monograph
Author:
Rybark, Joseph http://d-nb.info/gnd/103617865X
Title:
Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
Edition:
Sonderabdr.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft. Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 55 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Steigerung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Das Wachstum des Ackerlandes und die Entwicklung der Anbauverhältnisse
  • Die Steigerung der relativen und absoluten Ernteerträge während des ganzen Jahrhunderts
  • Die Entwickelung der letzten Jahrzehnte im Besondern
  • Die deutsche Viehzucht im 19. Jahrhundert
  • Die Steigerung der Fleischerzeugung
  • Die Steigerung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion

Full text

2 
hatten, sich mit landwirtschaftlichen Dingen abzugeben, begannen nun ein 
grosses Interesse für die Landwirtschaft an den Tag zu legen. Die Folge 
war die Bildung einer Reihe von Vereinen, „ökonomischen Gesellschaften“, 1 ) 
welche Landwirte, Gelehrte und Staatsmänner in sich vereinigten und sich 
die Hebung und Pflege der Landwirtschaft zur Aufgabe machten. Auch 
die Könige und Fürsten der damaligen Zeit zeigten sich von den besten 
Absichten für das Wohl der Landwirtschaft beseelt. Bekannt ist die 
Fürsorge, welche Friedrich II., Maria Theresia, Joseph n. der Landwirt 
schaft und dem Bauernstände gewidmet haben. 
Trotz dieser ganzen Reg- und Strebsamkeit waren aber die erzielten 
Erfolge nicht von durchschlagender Art. Der Hang am Alten, die Furcht, 
durch die Neuerungen wirkliche oder vermeintliche Vorteile aufgehen zu 
müssen, waren noch zu gross, um ein allgemeines einheitliches Vorgehen 
zu ermöglichen. Viele Privilegien und Missbrauche hatten auch zu lange 
geherrscht, um nicht schliesslich als natürlich und gerecht empfunden und 
verteidigt zu werden; viele Vorurteile waren zu tief eingewurzelt, um 
schnell und leicht besiegt zu werden. Vor allem waren es die agrar 
rechtlichen, die gutsherrlich-bäuerlichen Verhältnisse, deren Regulierung 
auf hartnäckigen Widerstand und die grössten Schwierigkeiten stiess. Erst 
der Sturm der französischen Revolution und die Not der napoleonischen 
Kriege haben hier Wandel geschaffen und die nötige Bereitwilligkeit zur 
Durchführung der unabweisbaren Reformen erzeugt; es folgte in Preussen, 
dessen Agrarverhältnisse am rückständigsten waren, die Stein-Harden- 
bergsche Gesetzgebung, der sich in vielen Stücken auch die übrigen 
Staaten anschlossen. 
Nachdem durch diese Gesetzgebung die Bahn für den technischen Fort 
schritt frei gemacht war, wurde dieser selbst kräftig in die Wege geleitet. 
Besonders waren es zwei Männer, welche auf die Neugestaltung und Ver 
besserung des landwirtschaftlichen Betriebes den grössten Einfluss aus 
geübt haben: am Rhein und in Süddeutschland Job. Nep. Schwerz und 
in Norddeutschland Alb recht Thaer. Letzterer war es auch, welcher 
aus der Fülle seiner praktischen Erfahrung und wissenschaftlichen Durch 
bildung die Landwirtschaftslehre, welche bis dahin von seiten der meist 
praktisch ungeschulten Kameralisten nur eine kümmerliche Pflege erfahren 
hatte, zu einem System ausbaute und zu einer selbständigen Wissenschaft 
erhob. Seine „Grundsätze der rationellen Landwirtschaft“ sind ein halbes 
Jahrhundert lang für die ganze landwirtschaftliche Praxis massgebend 
gewesen und sind im Gebiete der allgemeinen Wirtschaftslehre auch heute 
noch nicht veraltet. 
Der Übergang des 18. in das 19. Jahrhundert bedeutet somit für 
die deutsche Landwirtschaft den Anbruch einer neuen Epoche und ist 
1 ) Genannt seien: die Leipziger ökonomische Sozietät, die landwirtschaftliche 
Gesellschaft zu Celle, die physikalisch-ökonomische Sozietät zu Lautern, die kurbayrische 
Landesökonomiegesellschaft in Oberbayern, die patriotische Gesellschaft in Schlesien zu 
Breslau, die ökonomische Sozietät zu Potsdam etc.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Steigerung Der Produktivität Der Deutschen Landwirtschaft Im Neunzehnten Jahrhundert. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft. Gartenbau und Forstwesen, 1905.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.