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Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. — Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf
  • I. Geschäftliche Versicherung
  • II. Öffentliche Versicherung
  • Zusammenfassung. Von Dr. Heinz Potthoff - Düsseldorf

Full text

64 
I. Geschäftliche Versicherung. 
Gebäude oft weit übertrifft, bedarf als solcher überhaupt keiner Pflege, 
ist also einer Entwertung infolge persönlicher Untüchtigkeit nicht aus 
gesetzt. Die Gefahr der Entwertung ländlicher Grundstücke und zwar 
nicht nur einzelner, sondern der großen Masse ist ferner in unserer Zoll 
politik begründet. Der Getreidezoll hat den Ertragswert künstlich hinauf 
getrieben; Ermäßigungen oder Wegfall des Zolles würden einen all 
gemeinen Sturz des Preises der viel Getreide bauenden Güter zur Folge 
haben. Wenn diese Wahrscheinlichkeit auch für absehbare Zeit nicht groß 
ist, so ist ihr doch ein guter Grund für die Zurückhaltung der Gesell 
schaften auf dem ländlichen Hypothekenmarkt zu entnehmen. Diese 
Schwierigkeiten und Bedenken lassen sich aber überwinden, und ein 
großer Teil der Versicherungsgesellschaften würde gern bereit sein, das 
Geschäft in ländlichen Hypotheken mehr zu pflegen, wenn es ihnen nicht 
durch die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute mit ihren vorteilhafteren Be 
dingungen, die andere Institute nicht zu bieten imstande sind, unmöglich 
gemacht würde. Die Gothaer Lebensversicherungsbank z. B. wird ganz 
gegen ihren Willen mehr und mehr vom Markte ländlicher Hypotheken 
verdrängt. 
Sowohl die für Ende 1907 und 1909 nachgewiesenen Bestände an 
Deckungshypotheken als auch die jährlichen Neubeleihungen entfallen der 
Summe nach zu fast sechs Zehnteln auf Berlin und seine Vororte. Das 
hat verschiedene Gründe. Groß - Berlin hat infolge seiner Größe und 
seines unaufhörlichen starken Wachstums unter den deutschen Städten 
den größten Bedarf an Hypothekengcldern und den regsten Grundstücks 
und Hypothekenmarkt mit entsprechend hoch entwickelter Beleihungstechnik. 
Berlin ist ferner der Sitz zahlreicher, zum Teil großer Lebeusversicherungs- 
gesellschaften und mehrerer Versicherungseinrichtungen von Berufsvereini 
gungen, die naturgemäß für die Unterbringung ihrer Hypothekengelder 
den von ihnen leicht zu übersehenden und kontrollierenden Berliner Markt 
bevorzugen'. Berlin und seine Vororte sind schließlich für Hypotheken- 
gclder besonders aufnahmefähig, weil dort die Grundstückspreise eine 
außerordentliche Höhe haben. In Berlin sind daher die Beleihungen 
im Durchschnitt auch erheblich höher als anderwärts. Die nach Berlin 
oder seinen Vororten gegebenen Hypothekendarlehen hatten 1909 eine 
durchschnittliche Höhe von 186 800 Mk., während sich der Gesanit- 
' 1909 hatten neun Berliner Lebensversichernngsanstalten HypothekenforderungeN 
von 1096124 Mk. oder 29,92% des Gesamthypothekcnbestandcs der Aktien- und 
Gegenseitigkeitsgesellschaften.
	        

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Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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