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Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

430 Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes u. der Einkommensverteilung. 888 
die mäßige Zahl Personen, die rein von ihrem Vermögen leben. Außerdem wird man 
die rein privatwirtschaftlichen Einkommensteile der Gemeinden, der Staaten und des 
Reiches unter den 8,14 Milliarden zu fuchen haben. 
Nehmen wir die oben nachgewiesenen 8,71 Milliarden Vermögensrente und dazu 
ganz die restierenden nicht nachgewiesenen 8,14 Milliarden ebenfalls als Vermögens⸗ 
einkommen zusammen, so giebt das 6,88 Vermögens⸗- zu 18,15 Arbeitseinkommen. Das 
scheint uns kein unwahrscheinliches Verhältnis. Halten wir an der Annahme jest, daß 
das deutsche Nationalvermögen 200 Milliarden betrage, so geben fast 7 Milliarden 
eine Verzinsung von 31/20/0, was als Durchschnitt weder zu hoch, noch zu niedrig sein 
dürste; nehmen wir statt 823/00/0 aber 40/0, so wäre die Rente 8 Milliarden; von 
25 Milliarden Gesamtieinkommen kämen dann 17 auf die Arbeit. Bleiben wir bei 
7 Milliarden, so kämen nach unseren Annahmen von ihnen 1 auf die 16,36 Millionen 
Arbeiter und Beamten, 2,71 auf die etwa s Millionen großen und kleinen Unternehmer; 
wahrscheinlich ist dieser Betrag zu klein; wir nahmen bei unserer Aufstellung nur Be— 
dacht auf das im Geschäft befindliche eigene Vermögen der Unternehmer; sie werden 
auch noch größere Kapitalmassen sonstwie angelegt haben. Rechnen wir 15211/2 Milliarden 
Rente als Verzinsung des privaten Korporationsvermögens, so blieben 11/3—2 Milliarden 
Vermögensrenie als in unserer Aufstellung nicht näher nachgewiesen; sie flössen in die 
Hände der reinen Rentner und eventuell in die von Unternehmern, Beamten ꝛc. 
Wenn wir 10 —150/0 des gesamten Vermögens als Staats- und Korporations- 
vermögen annehmen (vgl. oben II S. 183), so wären das wie gesagt 20-30 Milliarden 
Vermoͤgen, die zu 81/2 d/0 7—10/23 Mill. Mk. reine Vermögensrente geben; der deutsche 
Staatseisenbahnbesitz ist nach Zahn 1900 etwa 12—183 Milliarden wert. Die Be— 
deutung des Staats- und Korporationsvermögens und der Steuern, sowie der Staats⸗ 
schulden auf die Einkommensverteilung näher zu besprechen, ist hier nicht der geeignete 
Ort. Es fehlten dazu heute auch noch vielfach die speciellen Unterlagen und Erhebungen. 
Einige der wesentlichsten für diese Fragen in Betracht kommenden Gesichtspunkte haben 
wir iĩ S. 304-85, 321 -22, 483 ff. erörtert. Der Kernpunkt bleibt, daß je größer 
das Staats- und Korporationsvermögen ist, je größere Steuern gezahlt werden, desto 
mehr die Privatpersonen auf die Formen des Arbeitseinkommens angewiesen sind. 
Es versteht sich, daß in der hier berechneten Vermögensrente die Grundrente ein— 
begriffen ist. 
Der ganze Zweck des vorgeführten Beispiels konnte nicht sein, ganz sichere Zahlen 
hinzustellen, sondern nur der, eine richtige ungefähre Größenvorstellung vom Arbeits- 
und Vermögenseinkommen und von der privatrechtlich und wirtschaftlich ganz ver— 
schiedenen Art des Arbeitsverdienstes und der Vermögensrente zu geben. Man wird 
die Schätzungen im einzelnen mannigfach anders ansetzen können, wie wir zugeben, 
das Gesamtbild bleibt ein ähnliches. Es sollte der sogenannten natürlichen Einkommens— 
lehre mit ihren drei Einkommensarten Gewinn, Grundrente und Lohn ein Bild der 
Wirklichkeit gegenüber gestellt werden. Dieses Bild wird in anderen Ländern und 
anderen Zeiten sich natürlich vielfach anders gestalten. Daß es aber mit analogen 
neueren Versuchen im ganzen übereinstimmt, und daß angesehene Forscher des Auslandes 
ein ähnliches Bedürfnis wie wir fühlten, zeigt die auch von Gide übernommene Be— 
rechnung von Coste für Frankreich aus der Zeit von 1890. Nach ihr zerfiele das 
französische Nationaleinkommen von 28— 24 Milliarden Franes in solgende Teile und 
ginge an folgende Klassen: 8 Milliarden Franes an die 8 Millionen Arbeiter, 
1 Htilliarden an die 4,8 Millionen kleinen Bauern und Handwerker, 8 Milliarden an 
die 2,7 Millionen mittlere und größere Unternehmer, 3 Milliarden an verpachtende 
Grundbesitzer, Rentiers u. s. w. und liberale Berufe, O,5 Milliarden an die 1,6 Millionen 
Armen u. s. w. Kiager hat neuerdings für die fast 2 Millionen Norweger folgende 
Schätzung gemacht: 186 Millionen Kronen bezeichnet er als Haushaltseinkommen aller 
Klassen durch eigene Arbeit im Haushalt, 146 Millionen leilt er den Landwirten, 
88 Millionen den Manufakturisten und Handwerkern, 72 Millionen den Händlern, 
Verkehrsanstalten, 837 Millionen den Schiffern, 88 Millionen den öffentlichen Beamten,
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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