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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. — Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

5. Die Gegenstände des Börsenhandels. 
217 
Ihnen!") worauf beide sich den Kurs und die Quantität schleunigst in ihren Notiz 
büchern vermerken, um alsbald sich der Erledigung weiterer Aufträge zuzuwenden. 
Oft müssen Gestikulationen alle Worte ersetzen. Denn die ungeheure Zahl der fort 
während hin- und herschwirrenden Gebote verursacht einen geradezu betäubenden 
donnerartigen Lärm und ist, verbunden mit dem Anblick zahlreicher Knäuels sich 
drängender, brüllender und gestikulierender Menschen, wohlgeeignet, demjenigen, der 
zum ersten Mal die Gallerten eines Börsenraumes betritt, ^Befremden und Wider 
willen einzuflößen. 
5. Die Gegenstände des Börsenhandels. 
Von Max Weber. 
Weber, Die Börse. I. Zn: Göttinger Arbeiterbibliothek, herausgegeben von Naumann. 
Bd. l. Göttingen, vandenhoeck & Ruprecht, 5. 23— 32. 
Man pflegt die Waren, welche den Gegenstand des Verkehrs aus der Börse 
bilden, in zwei Äauptgruppen zu scheiden: „Produkten", Waren im engeren Sinne, 
einerseits und Geldsorten, sowie Wechsel, „Effekten" und „Fonds", d. h. Wertpapiere 
verschiedener gleich zu besprechender Art, andererseits, und man scheidet danach die 
„Produkten- ftder Warenbörse" von der „Effekten- joder Fondsbörse". Die 
Unterscheidung hat nur dieselbe Bedeutung, als wenn man etwa Fisch-, Fleisch- und 
Gemüsemarkt unterscheidet. Beide können an ein und demselben Orte stattfinden und 
gemeinschaftlich organisiert sein, so z. B. in Berlin und Hamburg. Oder sie können 
an verschiedenen Orten stattfinden, so in Paris und London. Es können auch beide 
Hauptabteilungen wiederum geteilt sein, z. B. die Effektenbörse in eine Börse für 
Wechsel und eine solche für andere Wertpapiere, so in London, und die Produkten 
börse in besondere Märkte für Getreide, Zucker, Eisen, Schmalz usw., so vielfach in 
Amerika. Es werden endlich überhaupt nicht an jeder Börse alle oder viele „börsen 
gängigen" Waren und Papiere gehandelt, sondern naturgemäß oft nur oder ganz 
überwiegend die, welche in der betreffenden Gegend produziert oder durch den betreffenden 
Äafenplatz hindurch ein- oder ausgeführt werden: wie in den Seestädten der Fischmarkt, 
so besteht in Essen, im westdeutschen Kohlenreviere eine Börse, an welcher nur Kohlen 
und Anteile an Bergwerken gehandelt werden, in Magdeburg, inmitten der Zuckerrüben 
bauenden Provinz Sachsen eine solche für Zucker. Nur an den großen zentralen Börsen 
konzentriert sich der Verkehr in allen Haupthandclsartikcln. 
An der Produktenbörse begegnen wir zunächst dem Getreide und den Feld 
früchten aller Art, nebst den unmittelbar daraus gewonnenen Produkten, insbesondere 
Mehl. Der größte Markt dafür ist in Deutschland nächst der Berliner Börse Mannheim, 
bis wohin das überseeische Getreide rheinaufwärts verschifft wird. Ferner Zucker: die 
größten Märkte sind mit Berlin, wie schon erwähnt, Magdeburg und Hamburg (Aus 
fuhrhafen), und Sprit: Berlin und Hamburg (Ausfuhrhafen) teilen sich in den Markt; 
Petroleum: Bremen (Einfuhrhafen) teilt sich mit Berlin, Baumwolle: ebenso; 
Wollgarne, besonders Kammgarne: Leipzig (Produktionsort) spielt eine erhebliche 
Rolle; Kaffee: für ihn ist Hamburg (Einfuhrhafen) der größte Handelsplatz; Kohle 
und Eisen: die Märkte der westlichen Produktionsgegenden sind von entscheidender 
Bedeutung, und viele andere nicht so wichtige Artikel, deren Aufzählung zu weit führt. 
Im Effektenhandel drängt sich der Verkehr natürlich an den Orten zusammen.
	        

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Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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