Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. — Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

7. Die Notierung der Börsenkurse. 
225 
viermal die ganze Kaufsumme bezahlt wird, sondern daß A direkt an E, der nicht 
weiter verkauft hat, liefert und die dazwischen liegenden Parteien nur die Differenzen 
berechnen. Während also bei den gewöhnlichen Lieferungsgeschäften entsprechend ihrer 
individuellen Form die Erfüllung bei jedem einzelnen getrennt erfolgen muß, ermöglicht 
die generelle Form der Termingeschäfte, eine Anzahl derselben behufs vereinfachter 
Erfüllung zusammenzufassen. 
And zwar gestaltet sich dies bei unserem Beispiel in der folgenden Weise. 
Nehmen wir an, A hat an B verkauft zu 185, B an C zu 183, C an D zu 184, 
O an E zu 181 Mark pro Tonne. Ist nun der Juni herangekommen, so füllt A an 
einem beliebigen Tag ein Fornmlar aus, — „Kündigungszettel" oder „Andienung", 
französisch „filiere", englisch „declarution of tender“ genannt, in welchem er sich 
bereit erklärt, die 50 Tonnen Weizen gegen Barzahlung zu liefern, und das Schiff 
bezw. Lagerhaus bezeichnet, wo dieselben liegen. Diesen Kündigungszettel übergibt er 
dem B, und dieser gibt ihn sofort (binnen einer bestimmt vorgeschriebenen Zeit) durch 
Girieren weiter an C, C an D und D an E. Letzterer präsentiert ihn dem A, und 
so kann die Lieferung direkt von A an E erfolgen. Nicht so aber die Bezahlung, 
da ja die Preise der einzelnen Kontratte immer nur den zwei beteiligten Parteien 
bekannt sind. Diese mußte daher anfänglich, solange der Terminhandel noch nicht seine 
heutige feine Ausbildung erlangt hatte, ganz regulär und umständlich erfolgen, indem 
E dem D 181 Mark pro Tonne zahlte, dieser 3 Mark darauflegte, so daß C 184 
erhielt, C davon 1 Mark zurückbehielt und B 183 gab und dieser wieder 2 dazu 
legte, so daß A 185 erhielt. Dieser umständliche Zahlungsmodus führte aber be 
greiflicherweise leicht zu Weiterungen und Schwierigkeiten aller Art, und es konnte 
unter Amständen Wochen dauern, bis der wirklich liefernde A zu seinem Geld kam 
und das Geschäft damit seinen endgülttgen Abschluß erreichte. 
Am diesen Mißständen abzuhelfen, hat man an einigen bedeutenden Termin- 
märtten ein eigenes, der Abwicklung der Geschäfte dienendes Jnstttut ins Leben ge 
rufen: das sogenannte „Waren-Clearinghouse". Dies ist eine Abrechnungs 
stelle, ein Bureau zur Vereinfachung der Abrechnung von Termingeschäften und 
organisatorisch gewöhnlich an die betreffende Warenbörse oder den entsprechenden 
Börsenverein angegliedert. Das erste derartige Institut im Warenhandel wurde 1876 
in Liverpool für den Baumwollterminhandel nach dem Plan eines Mr. Joseph B. Morgan 
begründet, und diesem Beispiel sind verschiedene andere Terminmärtte gefolgt. 
Dem gleichen Zwecke dienen auf dem Kontinent auch die etwas anders organi 
sierten „Kündigungsregistraturen" und „Waren-Liquidationskassen". [f. 
oben S. 101 und 102.] 
7. Die Notierung der Börsenkurse. 
Von Friedrich Thorwart. 
Ttzorwart, Börsenwesen. 3»: Referate über die akademischen Kurse für junge Kaufleute. 
(Beilage zu den „Mitteilungen aus der Handelskammer Frankfurt a. M., Dezember-Nummer WA8.) 
(Frankfurt a. M., Selbstverlag der Handelskammer 18J8. S. *.] 
Die auf dem Kurszettel neben den Waren bezlv. Wertpapieren befindlichen 
Zahlen geben die Preise an, zu welchen an dem betreffenden Tage jene Waren oder 
Wertpapiere gehandelt worden sind. Meistens befinden sich noch Buchstaben oder 
Worte hinter diesen Preisen, so z. B. 0--Geld, B--Brief usw. Der erstere Zusatz 
Mol lat, Volkswirtschaftliches Lesebuch. 15
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.