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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. — Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

1. Das Geld. 
231 
tretern der Wissenschaft, sowie der direkt oder indirekt am Börsenhandel beteiligten Kreise 
zusammengesetzt war. Die Kommission trat am 6. April 1892 zusammen, einigte sich 
zunächst über die Gestaltung der den weiteren Verhandlungen und den Vernehmungen von 
Sachverständigen zugrunde zu legenden Fragen und erledigte sodann nach Abhaltung 
von 93 Sitzungen ihre Aufgabe durch die am 11. November 1893 erfolgte Erstattung 
eines Schlußberichts an den Reichskanzler. Die Kommission hat es sich angelegen 
sein lassen, Nachrichten über die in den einzelnenen Bundesstaaten und an den wichtigsten 
ausländischen Börsenplätzen geltenden gesetzlichen Vorschriften, Statuten und Landels- 
gebräuche einzuziehen und ein reichhaltiges statistisches Material über den Amfang und 
die Formen der Börsengeschäfte beizubringen. Ferner sind von ihr 115 Sach 
verständige, und zwar 39 dem Effekten-, 56 dem Warenverkehr, 8 der Wissenschaft 
und der Rechtspflege, 5 der Presse angehörig, vernommen worden, deren Aussagen 
in wortgetreuer Wiedergabe dem Berichte beigefügt wurden. Anter Berücksichtigung 
der so gewonnenen Aufklärungen hat die Kommission sich durch Mehrheitsvoten über 
die zu empfehlenden Maßregeln schlüssig gemacht und formulierte Vorschläge für 
gesetzgeberische und administrative Anordnungen vorgelegt. 
Der Bericht der Enquete-Kommission ist nebst sämtlichen Anlagen dem Bundesrat 
und dem Reichstage mitgeteilt worden. Der letztere hat darauf bei Gelegenheit der 
Beratung des Gesetzes über die Erhebung der Reichsstempelabgaben in seiner Sitzung 
vom 19. April 1894 beschlossen: die Verbündeten Regierungen zu ersuchen, auf Grund 
der Ergebnisse der Börsenenquete ein Börsengesetz tunlichst bald vorzulegen. 
Demzufolge legte der Reichskanzler am 3. Dezember 1895 den Entwurf eines 
Börscngesetzes nebst Begründung dem Reichstag zur verfassungsmäßigen Beschluß- 
nahme vor. 
Die erste Lesung fand am 9., 10. und 11. Januar 1896 statt. Die Vorlage 
wurde der IX. Kommission zur Vorberatung überwiesen. Abg. Gamp, welcher bereits 
in der Börsen-Enquete-Kommission mitgewirtt hatte, erstattete als Berichterstatter einen 
ausführlichen schriftlichen Bericht. 
Die zweite Lesung fand am 28., 29, 30. April und 1. Mai 1896 statt. 
Die dritte Lesung wurde abgehalten am 5. und 6. Juni 1896. 
Am 6. Juni 1896 wurde das Gesetz vom Reichstage, am 18. Juni 1896 vom 
Bundesrat angenommen. Die Verkündigung im Reichsgesetzblatt als „Börsengesetz 
vom 22. Juni 1896" erfolgte am 24. Juni 1896. 
XI. Geldwesen und Kapitalismus. 
1. Das Geld. 
Von Max v. Lecket. 
Lehr, Die Grundbegriffe der Nationalökonomie. (Hand- und Lehrbuch der Staatswiffen- 
schasten. Abt., 33b.) 2. Auf!., herausgegeben von v. Deckel. Leipzig, L. L. Hirschfeld, IM. 5. 66ff. 
Geld nennen wir ein allgemein beliebtes Tauschgut, das zur Begleichung der 
verschiedenen Tauschgeschäfte dient, die Schwierigkeiten und Amständlichkeiten des 
naturalen Tausches überwindet und im wirtschaftlichen Verkehr alle übrigen Güter 
vertritt. Zu diesem Zwecke verwendete man solche Tauschgüter, die sich durch ihre
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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