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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

13. Männer des Zentralverbandes Deutscher Industrieller. 31 
in Rheinland und Westfalen und dem Zentralverbande Deutscher Industrieller an 
und begann damit seine wirkungsvolle Tätigkeit im öffentlichen Leben. 
Das Ansehen und die Beachtung, die Iencke schon als erstem Beamten der 
weltberühmten, größten deutschen industriellen Firma willig gezollt wurden, rechtfertigte 
und steigerte er in hohem Maße durch die Betätigung seiner staatswissenschaftlichen 
und juristischen Kenntnisse, durch sein ebenso schnelles wie scharfes Llrteil, durch die 
außerordentliche Klarheit seiner Darstellung und die praktische Erfassung aller Verhält 
nisse, als er feine Mitarbeit im Zentralverbande aufnahm. In diesem nahm er sehr 
bald, besonders in allen die Arbeiterverhältnisse betreffenden Fragen, eine maßgebende 
und führende Stellung ein. Bereits in den Ausschußsihungen vom 5. Mai 1884 
und 25. Januar 1885 hatte Iencke Referate über den Gesetzentwurf, betreffend die 
Unfallversicherung der Arbeiter, das definitive Normalstatut für die Lnfallversicherungs-- 
genossenfchaften und die Ausdehnung der Unfallversicherung auf das Transportgewerbe 
gehalten. In der Delegiertenverfammlung vom 5. und 6. Oktober 1885, die feine 
Wahl in das Direktorium vollzog, war er Berichterstatter über die Sonntagsarbeit. 
Jenckes Wahl war ein großer Gewinn für das Direktorium; er beteiligte sich 
mit großer Kingabe und Opferwilligkeit an dessen Arbeiten wie überhaupt an den Be 
strebungen des Zentralverbandes, die durch ihn in wesentlichen Beziehungen energisch 
gefördert wurden. Durch große umfassende Referate hat Iencke in hohem Maße 
dazu beigetragen, daß der Zenttalverband namentlich in der Arbeiterversicherungs- und" 
Arbeiterschuhgefetzgebung eine führende Stellung in der Industtie einnahm und nicht 
ohne Erfolg an der Ausgestaltung der betteffenden Gesetze mitwirkte. Unvergessen wird 
es bleiben, wie Iencke in der Ausschußsihung am 23. November 1887, nur wenige 
Tage nach dem Erscheinen der „Grundzüge für die Invaliden- und Altersversicherung 
der Arbeiter", in einem glänzenden Referat mit großer Schärfe alle wesentlichen Punkte 
dieser neuen, noch nirgends in der Welt erprobten Arbeiterversicherung für die Zuhörer 
klarstellte und ihnen nicht nur ein leicht faßliches Bild von den Absichten der Regierung 
und der geplanten Art der Ausführung gab, sondern auch alle wesentlichen Punkte 
kritisch beleuchtete, indem er die Vorzüge, aber auch die Mängel dieser „Grundzüge" und 
die Bedenken, zu denen sie Veranlassung gaben, klar hervorhob. Es konnte nicht fehlen, 
daß im Jahre 1901, als der hochverdiente langjährige Leiter des Zentralverbandes, 
Reichsrat v. Laßler, leider zu früh für alle Verhältnisse und Personen, mit denen 
er in Beziehung stand, aus dem Leben abgerufen wurde, das Direktorium Iencke zu 
seinem Vorsitzenden wählte. 
Durch die Wahl des Kommerzienrats Eugen Langen wurde dem Direktorium 
gleichfalls eine hervorragende Kraft zugeführt; denn Langen war als Ingenieur, als 
höchst erfolgreicher Erfinder und als Großindustrieller in den weitesten Kreisen bekannt 
und 'hochgeschätzt. Ursprünglich als Ingenieur, mehr durch eigenes Talent und un 
ermüdliche praktische Arbeit als durch formales Studium ausgebildet, widmete er seine 
erste selbständige Tätigkeit der Zuckerfabrikation, deren großartige Entwickelung in unserem 
Vaterlande wesentlich mit auf Langen zurückzuführen ist. Lier betätigte er sich in 
großem Stile als Erfinder. Die Verbesserung der Regeneration der Knochenkohle und 
ganz besonders die glückliche Lösung der Zentrifugenarbeit machten seinen Namen im 
In- und Auslande rühmlich bekannt. Er diente dieser Industrie jedoch nicht allein aus 
dem Gebiete der Technik, auf dem er noch zahlreiche weitere Verbesserungen einführte, 
sondern feinem maßgebenden Einfluß hat die Zuckerindusttie auch bei der Ausgestaltung 
der sie betteffenden Gesetzgebung vieles zu danken. 
Die Beschäftigung mit der Zuckerindusttie füllte seinen regen Geist und seine 
unermüdliche Arbeitskraft jedoch nicht aus. Seinem regen Erfindungstalent gelang es 
in Verbindung mit seinem Freunde Or. Otto, die Gasmaschine zu einer hohen Voll 
kommenheit zu entwickeln, von der die Gasmotorenfabrik Deutz glänzende Zeugnisse ab
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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