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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. — Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

56 
Zweiter Teil. Landet. II. Der Lande! im allgemeinen. 
setzen liegenden Ideen den deutschen Kaufmann hindern werden, in der Weise, wie er 
es gern möchte, teilzunehmen an der Lösung der großen Aufgaben, welche der deutschen 
Nation gestellt sind. 
Ich benutze diese Gelegenheit, um etwas zu wiederholen, was in unseren Be 
ratungen schon oft betont ist, und was, weil es wirklich unsere wahre Gesinnung ist, 
nochmals wieder gesagt werden möge. Mit nichten steht der Landelsstand in irgend 
einer Weise dem landwirtschaftlichen Gewerbe feindlich gegenüber; im Gegenteil, wir 
haben das innigste Interesse, nicht nur, weil es unsere Mitbürger sind, sondern das 
innigste, uns selbst fühlbare, wirtschaftliche Interesse daran, daß die Landwirtschaft ge 
deihe und blühe. Lier, bei uns, wird es niemand tadeln, sondern befürworten, wenn 
die Landesregierungen in Deutschland ernstlich bestrebt sind, dem landwirtschaftlichen 
Betrieb aufzuhelfen. Wenn hierfür Staatsmittel in erheblichem Maße zur Verbesserung 
der landwirtschaftlichen Methoden, zur Verbesserung der Verbindungswege, zu Melio 
rationen, zur Verbesserung der landwirtschaftlichen LInterrichtsanstalten und ähnlichen 
Dingen verwandt werden, dann werden wir wahrhaftig nicht scheel dazu sehen, sondern 
das ganz in der Ordnung finden. Aber dagegen müssen wir uns immer und immer 
wieder verwahren, daß Lande!, Industrie und das landwirtschaftliche Gewerbe feindliche 
Brüder seien. Nein! wir sind durchaus Früchte desselben Stammes; wir wissen sehr 
gut, daß, wenn der eine Zweig verdorrt, die anderen auch darunter mitleiden. 
8. Zeit- und Streitfragen. 
Von Exzellenz Möller. 
Lrz. Möller, Rede, gehalten am <*. IlTat 1903 in der Handelskammer zu Magdeburg. In: 
lhandel und Gewerbe. Zeitschrift für die zur Vertretung von Handel und Gewerbe gesetzlich be 
rufenen Körperschaften, Herausgegeben von Soetbeer. ;o. Jahrgang. Berlin, Karl Heymann. 
IA05. S. 507—508. 
Ich halte es iticht nur für ineine Pflicht, in einem Zeitalter gesteigerten Verkehrs 
die Landelskammern aller bedeutenderen Bezirke tunlichst kennen zu lernen, sondern 
es ist mir, der ich als Ihr früherer Standesgenosse in dieses Amt berufen worden bin, 
auch eine besondere Freude, Sie zu begrüßen, und ich erkenne es als meine Pflicht 
an, Ihnen zu beweisen, daß auch Kaufleute derartige Ämter wohl bekleiden können. . . . 
Die Kämpfe der materiellen Interessen zwingen uns, jetzt daran zu denken, daß 
auch weitere kaufmännische gebildete Kreise sich dazu entschließen, ins öffentliche 
Leben einzutreten. Das ist nicht leicht; es gehört nicht bloß guter Wille dazu, auf 
einem solchen Gebiete wirksam zu sein, sondern eine Summe von volkswirtschaftlichen 
und sonstigen Kenntnissen, die man sich erst durch ein eifriges Sttidium erwerben kann. 
Ich habe schon an anderen Orten zum Ausdruck gebracht, daß ich hoffe und wünsche, 
daß es sich die jüngeren Söhne wohlhabender Familien zur Pflicht machen, sich eine 
andere Bildung in öffentlichen Angelegenheiten anzueignen, als es dem hart arbeitenden 
Manne möglich ist, wie es sich auch in England die jüngeren Söhne wohlhabender 
Familien zur Ehre anrechnen, vorwiegend im öffentlichen Leben zu arbeiten. Dabei 
möchte ich nicht vermissen, daß die jungen Leute auch im praktischen Leben stehen. Nur 
wer im eigenen Leben, im eigenen Berufe, den Wert der Arbeit erfahren hat, hat 
wirkliche volle Kenntnis dessen, was uns not tut. 
Daher bin ich auch nur in beschränkter Weise Freund der kaufmännischen 
Lochschulen gewesen, und ich möchte auch nicht, daß kaufmännische Lochschulen unter
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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