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Die Reichseisenbahnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Reichseisenbahnen

Monograph

Identifikator:
881868930
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5857
Document type:
Monograph
Author:
Quaatz, Reinhold Georg http://d-nb.info/gnd/118892673
Title:
Die Reichseisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (77 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Reichseisenbahnen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
  • II. Die Reichseisenbahngesellschaft
  • III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
  • IV. Das Kleinbahnwesen

Full text

13 
männisch gesprochen, Abschreibungen dar*) und konnten dem 
gemäß auch in der Bilanz der preußischen Staatseisenbahnen (Anlage II) 
erscheinen. Nach der Bilanz vom Jahre 1913 hatten die preußischen 
Staatsbahnen von einem Gesamtanlagekapital von etwa 12)4 Milliar 
den Ji nicht weniger als etwa 1,6 Milliarden M, also mehr als ein 
Drittel, abgeschrieben. 
übernahm das Reich also die Eisenbahnen mit Aktiven und Passiven, 
so nahm es'einigen Bundesstaaten eine finanzielle Last ab, 
während Preußen eine der besten Überschußverwal 
tungen verloren hätte. Auch ist nicht ohne Schwierigkeit festzustellen, 
welche Staatsschuldenbeträge in den Einzelstaaten als Eisenbahnschulden 
anzusehen sind, übernahm aber das Reich etwa die Eisenbahnen ohne 
die Schulden, so wurde die Lösung der Frage hierdurch keineswegs ein 
facher: Wenn das Reich nämlich die Einzelstaaten für ihre Eisenbahnen 
nach deren Ertragswert abfand, so mußten einzelne Bundesstaaten auf 
einem nicht unerheblichen Betrage ungedeckter Eisenbahnschulden sitzen 
bleiben. Dies zusammengehalten mit der Tatsache, daß sie gleichzeitig 
ihre Eisenbahnhoheit verloren, konnte natürlich nicht dazu beitragen, in 
diesen Bundesstaaten die Übertragung der Eisenbahnen auf das Reich 
populär zu machen. 
In allen diesen Punkten sind die Verhältnisse jetzt andere, wenn auch 
die Schwierigkeiten nicht behoben, sondern nur verändert sind. 
Der einzelstaatliche Partikularismus ist keineswegs tot, scheinbar 
fast lebendiger als im alten Reich. Indessen sind nationalpolitische Er 
örterungen nicht Aufgabe dieser Zeilen. Genug, wenn hier Wunsch und 
Hoffnung Ausdruck finden, daß der nationale Gedanke und 
der nationale Wille auch auf diesem Gebiete eine 
Erneuerung erfahren wird. 
Zu den bereits angedeuteten sachlichen Schwierigkeiten der Ausein 
andersetzung ist aber eine neue Tatsache hinzugetreten, die eine Würdi 
gung fordert: Das ist der Rückgang der Eisenbahnerträge. 
DasVerhältnisderEisenbahnwirtschaftzumStaats- 
haushalt hat damit in allenEisenbahnstaaten eine 
gründlicheWendung zum Schlimmen erfahren. Auch 
in Preußen. Das Rechnungsjahr 1918 schließt für die preußischen 
Staatsbahnen mit einem Milliardendefizit. Auf die Gründe dieses 
finanziellen Niedergangs bei einem der bestfundierten Unternehmen der 
Welt, auf die Frage, ob diese Katastrophe vorauszusehen und bei richtiger 
Ausnutzung der allgemeinen Lage in Volkswirtschaft und Staatswirt 
schaft abzuwenden war — auf alle diese Fragen gehe ich nicht ein; denn 
*) Vgl. die eingehende Erörterung hierüber im „Archiv für Eisenbahn 
wesen" 1910 S. 1143 (Heft S).
	        

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Die Reichseisenbahnen. Verlag von Julius Springer, 1919.
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